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Büroinvestments bleiben umsatzstärkste Assetklasse

Der Kauf des Büroturms Skyper durch die Allianz Real Estate war der größte Deal des zweiten Quartals.
Bild: Allianz Real Estate

Mit einem Transaktionsvolumen von 12,952 Milliarden Euro war das erste Halbjahr 2013 das erfolgreichste Halbjahr seit dem Jahr 2007, berichtet das Investment Market Update von DTZ Research. Insgesamt wird für 2013 ein Transaktionsvolumen von 26 bis 28 Milliarden Euro erwartet. Im zweiten Quartal wechselten Gewerbeimmobilien im Wert von knapp sechs Milliarden Euro den Eigentümer.

Größter Deal des zweiten Quartals 2013 war der Kauf des Bürohochhauses Skyper im Frankfurter Bankenviertel durch Allianz Real Estate. Bestimmt wurde das aktuelle Ergebnis zu 85 Prozent von Einzelobjekttransaktionen, Portfolios blieben deutlich hinter den Werten der beiden vorigen Quartale zurück. Neben einheimischen Investoren sorgten ausländische Käufer mit einem Umsatzanteil von 30 Prozent für einen bewegten Gewerbeimmobilienmarkt. Ihren zweiten Deal in Deutschland fädelten südkoreanische Investoren mit dem Erwerb des Frankfurter Büroturms Gallileo durch die IVG ein. Im Rahmen eines Clubdeals wurden hier 260 Millionen Euro investiert.

Büroinvestments dominieren

Den mit Abstand volumenstärksten Sektor bildeten im ersten Halbjahr mit 5,5 Milliarden Euro die Büroflächen. Hier übertrifft das Transaktionsvolumen das Vorjahresergebnis um mehr als ein Drittel. Zwar standen die Top 5 (Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, München) im Fokus, jedoch stießen auch Objekte in Mittelstädten auf Interesse. Zweitstärkster Sektor sind die Handelsimmobilien. Im ersten Halbjahr wurden hier 3,85 Milliarden Euro investiert, hauptsächlich in Geschäftshäuser inklusive Kauf- und Warenhäuser in den Haupteinkaufstraßen.

Bereitschaft zum Risiko steigt

Das Interesse an Immobilien-Investments durch einheimische wie ausländische Investoren ist laut dem Marktbericht anhaltend stark. Zwar bleibe die Mehrzahl der Transaktionen von einem hohen Sicherheitsbestreben getrieben und richtet sich in erster Linie auf die Top 5 Märkte und auf sehr gute Objekte in etablierten Mittelstädten. Doch die Bereitschaft steigt, auch etwas risikoreichere Investments einzugehen. Hier stehen Objekte in den Toplagen im Mittelpunkt, die ein Nachbesserungs-, Entwicklungs- oder Umnutzungspotenzial aufweisen.

Schlagworte zum Thema:  Marktanalyse, Gewerbeimmobilien, Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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