18.06.2014 | TLG/Bulwiengesa

Nahversorgungsimmobilien mit höchsten Renditen

Die Investition in Nahversorgungsimmobilien rechnet sich.
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Anleger, die in Nahversorgungsimmobilien investierten, erzielten in den vergangenen Jahren durchschnittlich zwischen sechs und sieben Prozent Rendite - und damit deutlich höhere und stabile Erträge im Vergleich zu anderen Assetklassen.

Zu diesem Ergebnis kommt die TLG Immobilien GmbH in der gemeinsam mit bulwiengesa erstellten Studie „Nahversorgungsimmobilien in Deutschland 2014 – Markttrends und Investmentchancen“. Zurückzuführen sei die Attraktivität von Nahversorgungsobjekten zum einen auf steigende Ausgaben für Lebensmittel in den vergangenen Jahren, zum anderen auf die künftige Ausgabensteigerung pro Kopf, die auch mögliche Einwohnerverluste kompensieren könne. „Hinzu kommt das restriktive, deutsche Planungsrecht, das bei vielen ausgewiesenen Nahversorgungsstandorten de facto für einen Bestandsschutz und lange Mietverträge sorgt, da neue Standorte außerhalb der zentralen Versorgungsbereiche immer schwerer zu realisieren sind“, kommentiert Niclas Karoff, Geschäftsführer der TLG Immobilien GmbH, die Ergebnisse der Studie.

Ostdeutsche C- und D-Städte wie Dresden, Erfurt, Rostock, Potsdam und Jena rückten derzeit stärker in den Investmentfokus. Nahversorgungsimmobilien an diesen Standorten zeichneten sich durch vergleichsweise hohe Renditen von bis zu 7,2 Prozent aus. Allerdings seien die Daten nur bedingt aussagekräftig, da nicht immer eine ausreichende Zahl an Transaktionen vorliegt.

Dass Nahversorgungsimmobilien eine interessante Anlagemöglichkeit bieten können, bestätigt auch Prof. Dr. Tobias Just, Wissenschaftlicher Leiter der IREBS Immobilienakademie und Professor für Immobilienwirtschaft an der Universität Regensburg, im Vorwort der Studie.


Bislang kaum Bedarf an Lebensmitteleinkauf im Internet

Die Expansionsleiter von Nahversorgern wollen sich laut Studie künftig hauptsächlich auf Städte und wohnungsnahe Stadtteillagen konzentrieren. Standorte auf der „Grünen Wiese“ seien nicht mehr gefragt. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Lebensmitteleinkauf über Internet bleibt eine Seltenheit.

Schlagworte zum Thema:  Studie, Einzelhandel

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