02.05.2013 | Jones Lang LaSalle

Handelsimmobilien-Investmentmarkt: Geschäftshäuser verkaufen sich am besten

Geschäftshäuser verkauften sich im 1. Quartal 2013 am besten
Bild: Copro

Der Investmentmarkt für handelsgenutzte Gewerbeimmobilien liegt im 1. Quartal 2013 mit einem Transaktionsvolumen von rund 1,73 Milliarden Euro etwa 25 Prozent über dem Vergleichswert 2012. Zu diesem Ergebnis kommt Jones Lang LaSalle. Geschäftshäuser bestimmen das Geschehen.

Im Unterschied zum ersten Quartal 2012 wurde das Transaktionsvolumen im laufenden Jahr nicht schwerpunktmäßig durch Shopping Center-Verkäufe erzielt. Geschäftshäuser in innerstädtischen 1a-Lagen haben das Marktgeschehen im ersten Quartal mit einem Transaktionsvolumen von knapp 860 Millionen Euro dominiert. Fast die Hälfte des gesamten Handelsimmobilien-Transaktionsvolumens entfällt auf diese Kategorie. Der Verkauf des Düsseldorfer Kö-Bogens hat das Ergebnis allerdings maßgeblich beeinflusst. Ohne diesen Sondereffekt hätte das Transaktionsvolumen ungefähr dem Vorjahresniveau in Höhe von 305 Millionen Euro entsprochen.

Shopping-Center bleiben mit einem Volumen von rund 55 Millionen Euro deutlich hinter dem Vorjahresquartal mit 500 Millionen Euro zurück. Einzige Vermittlungen waren die Galeria Juliacum in Jülich und das Tübinger Carree in Stuttgart.

Warenhäuser liegen mit einem Transaktionsvolumen von rund 180 Millionen Euro fast exakt auf Vorjahresniveau. Insgesamt sechs Verkäufe von Hertie-Immobilien sowie Einzeltransaktionen von Karstadt-, Kaufhof- und C&A-Objekten haben zu dem guten Ergebnis beigetragen.

Bei den Fachmarktprodukten zeigen sich die großen Zentren mit einem Volumen von rund 210 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Deutlich zugelegt haben im ersten Quartal einzelstehende Fachmärkte, die auf rund 360 Millionen Euro Transaktionsvolumen kommen. Auch der seit vielen Quartalen schwache Bereich Supermärkte / Discounter liegt mit rund 70 Millionen Euro Transaktionsvolumen deutlich über dem Vorjahresquartal. Insgesamt haben sich die Investitionen in Fachmarktprodukte gegenüber dem ersten Quartal 2012 mehr als verdoppelt.

Inländische Investoren bestimmen mit einem 70-prozentigen Anteil am Transaktionsvolumen im bisherigen Jahresverlauf das Marktgeschehen. Im Gesamtjahr 2012 hatte der Anteil noch bei 50 bis 60 Prozent gelegen. Die Renditen für Core-Immobilien bleiben über alle Retail-Nutzungsarten hinweg niedrig.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Handelsimmobilien, Gewerbeimmobilien

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