03.12.2013 | Deka-Städteranking

Mainz und Karlsruhe unter den Top-5-Immobilienstandorten

Mainz punktet in den Bereichen Arbeitsmarkt und Bildung
Bild: Clearlens ⁄

München bleibt Spitzenreiter im Deka-Städteranking der deutschen Immobilienstandorte. Die Mainmetropole Frankfurt folgt auf Platz zwei und verdrängt Hamburg. Die Überraschung folgt auf Rang drei und vier mit Mainz und Karlsruhe. Damit haben sich zwei Standorte nach vorne geschoben, die als B-Städte taxiert werden.

Die bayerische Landeshauptstadt weist auch im diesjährigen Städteranking von Deka Bank und Immobilienmanager in drei der sieben Themengebiete die höchste Punktzahl auf: Wohlstand, Arbeitsmarkt und Lebensqualität. 39 Städte mit mehr als 200.000 Einwohnern haben die Researcher der Deka Bank unter die Lupe genommen. Das Städteranking soll als Indikator für die Attraktivität der Immobilienmärkte, insbesondere der Wohnimmobilienmärkte, in den untersuchten Städten dienen.

Kleinere Städte holen auf

Mainz punktet vor allem in den Bereichen Arbeitsmarkt und Bildung. Karlsruhe hat sein gutes Abschneiden seiner Vielseitigkeit zu verdanken: Es rangiert in allen untersuchten Bereichen (Wohlstand, Arbeitsmarkt, Lebensqualität, Erreichbarkeit, wirtschaftliche Stabilität, Demografie und Bildung) vergleichsweise weit vorne. Auf den Plätzen fünf bis zehn liegen Düsseldorf, Freiburg, Münster, Nürnberg, Köln und Wiesbaden.

Stark abgefallen ist Hamburg. Der Zweitplatzierte des Vorjahres landete diesmal auf dem 15. Rang. Einem Spitzenplatz stehen vor allem die niedrigen Punktzahlen auf den Gebieten Lebensqualität und Erreichbarkeit im Wege. Nur beim Themengebiet Arbeitsmarkt schafft es Hamburg unter die Top Ten.

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