19.06.2013 | DTZ

Mäßiges Mietwachstum an europäischen Büromärkten

München rangiert als beste deutsche Stadt auf dem vierten Platz
Bild: Dirk Suhm ⁄

Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten in Europa werden die Mieten an den europäischen Büromärkten in 2013 nur um durchschnittlich 1,2 Prozent wachsen. Zu diesem Ergebnis kommt DTZ. Die Prognose liegt unter dem Niveau von 2012 (+1,3 Prozent). Europaweit gibt es große Unterschiede.

Analog zur heterogenen wirtschaftlichen Entwicklung Europas sind auch die Prognosen der Mietentwicklung sehr unterschiedlich. Die kräftigsten Mietzuwächse bis 2017 erwartet DTZ mit 5,9 Prozent pro Jahr im Londoner Westend.

"Das begrenzte Angebot an Flächen wird die Mieten steigen lassen und den Rückgang der vergangenen fünf Jahre wieder ausgleichen", sagt Marton. Moskau und Dublin folgen mit einem erwarteten Mietwachstum von 4,9 und 4,6 Prozent pro Jahr auf dem zweiten und dritten Rang. Auf dem vierten Rang steht München mit einem prognostizierten Wachstum von jährlich 2,7 Prozent.

Auf dem letzten Platz der Rangliste landet der Büromarkt von Rom. DTZ erwartet dort einen Rückgang der Mieten um 0,5 Prozent pro Jahr bis 2017. "Die anhaltende Rezession und die politische Ungewissheit führen zu einer zurückgehenden Nachfrage nach Büroflächen", sagt Marton.

Auch die Spitzenmieten in Prag und Bukarest werden leicht sinken. In der Analyse von DTZ übertreffen nur vierzehn von fünfzig Märkten den europäischen Durchschnitt. "Viele Büromärkte, einschließlich der deutschen und französischen, werden in den nächsten fünf Jahren ein bescheidenes Mietwachstum erleben."

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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