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Logistikimmobilien: Transaktionsvolumen könnte erstmals über zwei Milliarden Euro liegen

Der Logistikmarkt boomt.
Bild: Marcus Walter ⁄

Der deutsche Logistikmarkt könnte nach einem fulminanten Jahresauftakt beim Transaktionsvolumen erstmals die Marke von zwei Milliarden Euro zum Jahresende übertreffen. Das geht aus einer Untersuchung von Colliers International hervor.

Im ersten Quartal 2013 wurden laut Colliers bisher rund 697 Millionen Euro in Industrie- und Logistikimmobilien investiert, ein Plus von 167 Prozent gegenüber dem ersten Quartal 2012. Im vergangenen Jahr lag das Transaktionsvolumen bei Industrie- und Logistikimmobilien insgesamt bei 1,63 Milliarden Euro.

Für dieses gute Ergebnis, das mehr als 80 Prozent über dem langjährigen Durchschnitt liegt, waren mit einem Anteil von etwa 52 Prozent Portfolioverkäufe verantwortlich. „Da im weiteren Jahresverlauf noch einige größere Portfolios auf den Markt kommen, rechnen wir für 2013 weiterhin mit einem sehr lebhaften Marktgeschehen“, erläutert Peter Kunz FRICS, Head of Industrial & Logistics bei Colliers International, Deutschland. „Wir erwarten, dass Industrie- und Logistikimmobilien als Anlageklasse eine zunehmend wichtigere Rolle spielen werden.“ Zwar waren Büroimmobilien auch 2013 der nachgefragteste Immobilientyp bei Investoren. Auf sie entfielen laut der Studie knapp 3,2 Milliarden Euro, gefolgt von Einzelhandelsimmobilien mit 1,7 Milliarden Euro. Logistikimmobilien hatten  einen Marktanteil von zehn Prozent. Die Spitzenrenditen lägen zwischen 6,90 Prozent (Frankfurt am Main und München) und 7,40 Prozent (Berlin), die Durchschnitts- und Spitzenmieten seien anhaltend hoch.

Schlagworte zum Thema:  Logistik, Logistikimmobilie, Transaktion

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