| CBRE-Empirica-Leerstandsindex

Leerstandsquote im sechsten Jahr rückläufig bei 3,3 Prozent

Mit die niedrigste Leerstandsquote hat derzeit München mit 0,5 Prozent
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Der Leerstand in Geschosswohnungen, die unmittelbar vermietbar oder mittelfristig aktivierbar sind, ist im sechsten Jahr rückläufig und lag Ende 2012 bei 3,3 Prozent oder rund 688.000 Einheiten. Das sind knapp 30.000 Einheiten weniger als noch im Jahr 2011. Das ergibt der CBRE-Empirica-Leerstandsindex.

Der marktaktive Leerstand in Geschosswohnungen liegt in Ostdeutschland (ohne Berlin) mit 6,3 Prozent immer noch deutlich höher als im Westen mit 2,6 Prozent. Die niedrigsten Leerstandsquoten haben derzeit die Städte München (0,5%) und Hamburg (0,7%). Am anderen Ende der Skala finden sich Salzgitter (11,3%) und Chemnitz (9,6%).

Beeindruckend ist aber auch die Dynamik. In fünf Städten ist die Leerstandsquote seit dem Jahr 2009 um mehr als eineinhalb Prozentpunkte geschrumpft: Halle (-2,0 Punkte), Schwerin (-1,9 Punkte), Magdeburg, Frankfurt/Oder und Leipzig (jeweils -1,7 Punkte). Hohe Zuwächse von mehr als einem halben Prozentpunkt hatten Pirmasens (+1,2 Punkte), Bremerhaven (+0,9 Punkte), Kaufbeuren (+0,7 Punkte), Worms und Neustadt a.d. Weinst. (je +0,6 Punkte) zu verzeichnen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Leerstand, Studie

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