| GdW-Studie

Knapp die Hälfte der Mieter hält Miete für angemessen

Befragt wurden 3.031 deutsche Haushalte
Bild: Analyse & Konzepte

Sieben Prozent der deutschen Mieter empfinden ihre Miete als "sehr günstig", 26 Prozent als "günstig" und 46 Prozent als "angemessen". Das zeigt eine Studie des GdW Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen. Demnach haben nur 17 Prozent der Mieter das Gefühl, dass ihre Miete "hoch" ist. Vier Prozent empfinden sie als "viel zu hoch".

Die Studie "Wohntrends 2030" hat das Beratungsunternehmen Analyse & Konzepte zusammen mit der InWIS Forschung & Beratung GmbH im Auftrag des GdW erstellt. Für die Studie wurden 3.031 deutsche Haushalte von Januar bis April 2013 in telefonischen Interviews zu ihrer Wohnsituation befragt.

Die Nettokaltmiete pro Quadratmeter Wohnraum beträgt in Deutschland im Schnitt 6,26 Euro. In den Städten liegt sie mit durchschnittlich 6,80 Euro pro Quadratmeter etwas darüber. Im halbstädtischen und im ländlichen Raum ist sie mit 5,80 beziehungsweise 5,34 Euro pro Quadratmeter günstiger.

Mietbelastung im Alter am höchsten

Nach Altersgruppen unterteilt ist die Mietbelastung im Alter am höchsten. Mieter von 65 bis 79 Jahren geben im Schnitt 26 Prozent ihres Haushaltsnettoeinkommens für die Miete aus, Mieter ab 80 Jahren sogar 32 Prozent. Im Alter von 30 bis 59 Jahren liegt die Mietbelastung dagegen bei nur 22 Prozent.

Im Bundesdurchschnitt schlagen die Mietkosten mit 24 Prozent des Nettoeinkommens zu Buche. (Diese Werte können nicht mit den Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes verglichen werden, da bei den "Wohntrends 2030" die Netto-Kaltmiete statt der Brutto-Kaltmiete zur Berechnung herangezogen wird.)

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Studie

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