| JLL Victor-Index

Büros in Toplagen verteuern sich weiter

Den größten Anstieg beobachtete JLL in München
Bild: Peter von Bechen ⁄

Der JLL-Wertindex "Victor Prime Office" notiert im ersten Quartal 2014 gegenüber dem Vorquartal ein Performancewachstum in den Toplagen von plus 1,4 Prozent. Der neue Indexstand liegt damit bei 127,7 Punkten. Vor allem in München (+2,5 % auf 133,5 Punkte) und Hamburg (+2,3 % auf 135,5 Punkte) wurde ein deutliches Performancewachstum beobachtet.

Die Jahresperformance des "Victor" übertrifft mit einem Plus von vier Prozent das Niveau des Vorquartals leicht (+3,6 %).

Die Toplagen in den Investmentmärkten boomen weiter, mit dem Unterschied zum Vorjahr, dass die Investoren anders als in 2013 wieder höhere Preise für gleichbleibende Returns zu zahlen bereit sind. Die bayerische Landeshauptstadt profitiert darüber hinaus auch von einer anhaltend steigenden Marktmiete. Das gilt auch für Düsseldorfer Spitzenlagen, deren Wachstum aber deutlich geringer ausfällt (+1,2 % auf 122,9 Punkte).

Berlin kommt auf 123,7 Punkte (+ 1 %). Allerdings wird in der Bundeshauptstadt das Performancewachstum in den Spitzenlagen von höheren Kaufnebenkosten, bedingt durch eine höhere Grunderwerbssteuer, gedämpft. Frankfurts Bankenlage weist zum zweiten Mal einen rückläufigen Performancewert auf: Die Spitzenlage kann durch einen Abbau des Leerstandes bei einem gleichzeitigen leichten Rückgang der Marktmiete* nur sehr moderate Wachstumsimpulse verzeichnen (+0,6 % auf 124,9 Punkte).

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