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Hamburger Büromarkt schließt zu München auf

Ingolstadt hat gute Zukunftsaussichten
Bild: Hartmut910 ⁄

Im Büromarkt-Ranking von IVG zieht Hamburg erstmals mit München gleich. Die Top-Standorte erreichten jeweils 4,23 von 5 möglichen Punkten. Berlin (3,93) und Stuttgart (3,89) schoben sich auf die Plätze drei und vier vor. Die besten Zukunftschancen unter den 74 untersuchten Städten haben Ingolstadt und Potsdam vor München.

Frankfurt am Main (3,84) und Köln (3,87) rutschten auf die Plätze vier und fünf ab. Das liegt dem Immobilienunternehmen IVG zufolge jedoch nicht daran, dass diese beiden Städte unattraktiver geworden sind, vielmehr blieb die Einschätzung im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Schlusslichter sind Cottbus (1,54), Schwerin (1,74) und Gera (1,74).

Für 2014 erwartet IVG eine spürbare Belebung auf den Vermietungsmärkten. Die Flächennachfrage im vergangenen Jahr war eher schwach: Die Vermietungsumsätze in den A-Städten und den westdeutschen Regionalzentren gingen zurück, während ein leichter Anstieg in den ostdeutschen Regionalzentren verzeichnet wurde. Umsatzverluste gab es hauptsächlich in peripheren Lagen, stabile Vermietungsumsätze in den Stadtzentren.

Die Leerstandsquote in den ostdeutschen Regionalzentren wurde von 11,7 Prozent auf 10,5 Prozent reduziert, während sie im Westen bei fünf Prozent stagnierte. An den A-Standorten gab es einen signifikanten Leerstandabbau durch Umnutzung. Die Spitzen- und Durchschnittsmieten stiegen an den A-Standorten, aber auch in den ost- und westdeutschen Regionalzentren.

Das Transaktionsvolumen stieg insgesamt um 25 Prozent auf 31 Milliarden Euro. Räumlicher Umsatzschwerpunkt sind nach wie vor die A-Städte, der Anteil der Core-Transaktionen ist dabei nahezu unverändert bei 55 Prozent. Die Spitzenrenditen in den A-Städten sowie in den Regionalzentren in Ost und West gingen leicht zurück. Das Renditeniveau war fast auf dem Niveau des Boomjahres 2007.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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