21.09.2015 | IVD

Einfamilienhäuser in München deutschlandweit am teuersten

Für ein Einfamilienhaus in München gibt es 17 Häuser in Schlotheim
Bild: elke hartmann ⁄

Immobilienkäufer bezahlen für ein Einfamilienhaus mit 125 Quadratmetern Wohnfläche in München im Schnitt 775.000 Euro. Das geht aus einer Studie des Immobilienverbands Deutschland (IVD) für die "Bild am Sonntag" hervor. Damit ist die bayrische Hauptstadt teurer als jede andere deutsche Stadt. Deutlich günstiger sind Immobilien im Osten und abseits der Ballungsräume.

Seit 2012 haben sich die Preise für Häuser in München um etwas mehr als 20 Prozent erhöht. In anderen Großstädten gebe es ähnliche Preisentwicklungen, auch wenn die Preise niedriger seien, heißt es in der IVD-Studie.

Im Berliner Westen kostet ein Haus demnach durchschnittlich 310.000, in Köln 390.000, in Hamburg 350.000 oder in Stuttgart 565.000 Euro.

Gefälle zwischen den Regionen enorm

Tatsächlich ist das Gefälle zwischen den Regionen enorm. Im thüringischen Schlotheim bekommen Immobilienkäufer für den Preis eines Münchner Einfamilienhauses laut IVD 17 Gebäude. Ein Haus kostet dort 45.000 Euro. In Suhl ist eine vergleichbare Immobilie mit einem Kaufpreis von rund 80.000 Euro zwar mehr als doppelt so teuer, dort fielen dem IVD zufolge die Preise jedoch seit 2012 um fast 24 Prozent.


Lesen Sie dazu auch:

Neue Einfamilienhäuser verteuern sich um 0,77 Prozent

Hauspreise auf Rügen steigen auf 650.000 Euro Minimum

Schlagworte zum Thema:  Einfamilienhaus

Aktuell

Meistgelesen