10.01.2013 | Schroder Property

Anleger setzen 2013 stärker auf opportunistische Investitionen

Zur Risikoklasse "opportunistisch" zählen Nischenmärkte wie Südeuropa
Bild: Haufe Online Redaktion

Laut einer Studie von Schroder Property setzen 60 Prozent der 122 befragten Investoren 2013 auf starke Euroländer. Deutschland bleibt bevorzugte Anlageregion und gewinnt weiterhin an Beliebtheit. Die Nachfrage nach opportunistischen Investitionen steigt.

60 Prozent der 122 befragten Immobilienanleger planen, in 2013 in den starken Euroländern anzulegen, wie die Studie zeigt. Dabei spiegeln die aktuellen Studienergebnisse die gestiegene Nachfrage nach opportunistischen Investitionen wider: Während im Jahr 2011 nur zwölf Prozent der Anleger dort investiert sind, waren es in 2012 doppelt so viele (22 Prozent). "Zur Risikoklasse opportunistisch zählen als Portfoliobeimischung einerseits Nischenmärkte wie Südeuropa oder kleinere Investitionsstandorte als auch Projektentwicklungen in guten Lagen mit Vermietungsrisiken", so Michael Ruhl, Geschäftsführer der Schroder Property KAG.

Deutschland bleibt bevorzugte Anlageregion und gewinnt an Beliebtheit: 2012 waren 75,3 Prozent der Befragten hier investiert. Doch 82,2 Prozent gaben an, innerhalb von zwölf Monaten in Deutschland investieren zu wollen.

Direktinvestitionen steigen in der Anlegergunst

Hierbei steigen Direktinvestitionen in der Anlegergunst stark an. Diese Anlageform steht in diesem Jahr bei 62 Prozent der Befragten im Fokus. Das entspricht einem Anstieg um 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Aus dem Vergleich mit der Umfrage aus dem Jahr 2011 geht ebenfalls hervor, dass die Anleger ihre Allokation in Publikumsfonds verringert haben. Damals waren dort 68 Prozent investiert. 2012 waren es 45 Prozent. Lediglich 24 Prozent planen in den nächsten Monaten weiterhin in Publikumsfonds zu investieren.

Die Anlageklasse "Wohnimmobilien" hat sich neben Büro- und Einzelhandelsimmobilien zu einer dritten festen Säule in deutschen Portfolien entwickelt. 64,4 Prozent der Befragten planen dort in diesem Jahr zu investieren. Büro- und Einzelhandelsimmobilien kommen bei jeweils 57,8 Prozent der Befragten ins Portfolio. Immerhin rund ein Drittel (35,6 Prozent) planen an der Entwicklung im Logistiksektor zu partizipieren.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Investition

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