10.03.2015 | Colliers

Institutionelle steigern Investments 2015 um rund 50 Milliarden US-Dollar

Eine große Rolle werden asiatische Investoren spielen
Bild: Veer Inc.

Institutionelle Anleger werden ihre Zielvorgaben für Investitionen 2015 von 9,4 Prozent 2014 auf 9,6 Prozent anheben. Das ist ein Ergebnis einer Studie des Immobiliendienstleisters Colliers International. In absoluten Zahlen bedeutet dies ein Plus von 52,5 Milliarden US-Dollar gegenüber 2014. Eine besondere Rolle spielt die Zunahme chinesischer Investments.

Damit steigt auch die Gesamtkapitalmenge, die in diesem Jahr in den weltweiten Immobilienmarkt investiert wird, deutlich. Der Zuwachs folgt auf eine Erhöhung um 105 Milliarden US-Dollar im Vorjahr, ausgehend von einer durchschnittlichen Steigerung der Zielvorgaben von 8,9 Prozent bezogen auf das Jahr 2013.

Die Kapitalmenge, die derzeit in Immobilien investiert wird, zeigt sich auch an der Größe und den Quellen der Auslandsdirektinvestitionen. Zwar steht eine Wiederholung der Rekordsumme von 382 Milliarden US-Dollar wie im Jahr 2007 noch aus, 2014 beliefen sich die Auslandsdirektinvestitionen aber bereits auf 262 Milliarden US-Dollar.

Dabei spielte eine Zunahme asiatischer und ganz besonders chinesischer Investitionen eine wichtige Rolle. Kapital aus Asien war 2007 für 13 Prozent aller Auslandsinvestitionen verantwortlich. Im letzten Jahr verdoppelte sich dieser Anteil auf 30 Prozent - ein Anstieg um 36 Milliarden US-Dollar, der wahrscheinlich weiter anhalten wird.

Verzögerungen im Projektentwicklungszyklus haben in allen Märkten zu einem akuten Mangel an Produkten geführt, die für institutionelle Anleger geeignet sind. Dadurch sind Bestandsimmobilien deutlich im Wert gestiegen. Kredite sind leichter erhältlich und Investoren müssen verstärkt durch eigene Projektentwicklungstätigkeiten für Anlageobjekte sorgen.

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