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Investments in Studentenwohnungen steigen um 40 Prozent

Die Zahl der Studenten nimmt zu und damit die Nachfrage nach Unterkünften.
Bild: Haufe Online Redaktion

Kapitalgeber haben Studentenwohnungen als Investitionsklasse entdeckt: Nach Analysen des Immobiliendienstleisters JLL sind im vergangenen Jahr in Deutschland rund 232 Millionen Euro in Häuser für Studierende geflossen. Das sind 40 Prozent mehr als noch im Jahr 2013.

Aktuell gibt es rund 2,7 Millionen Studierende in Deutschland. Die Nachfrage nach Studentenunterkünften wird laut JLL künftig steigen. Zusätzliche Objekte entstehen derzeit durch die Umwandlung von Büro- in Wohnraum. Da Studenten andere Ansprüche an Wohnraum und Lage haben als gewöhnliche Mieter, könnten auch Gebäude an großen Straßen und Bahnstrecken genutzt werden.

JLL zufolge sind derzeit rund 90 Prozent aller Objekte in öffentlicher Hand. Doch der Bedarf an privatem Kapital für Neubauten und Renovierungen sei groß.

Fonds bereits aktiv

Während internationale Direktkäufe noch die Seltenheit sind, sind bereits einige Fonds engagiert. So investierte etwa die britische LJ Group vor einem Jahr 100 Millionen Euro in das deutsche Projekt Cresco Urban Yurt.

In Berlin sollen am Frankfurter Tor derweil 552 Studentenwohnungen entstehen: Investitionssumme 60 Millionen Euro.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Investment, Studentenwohnung

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