18.02.2016 | IVD

Investmentmarkt: Bayern verzeichnet mit 44 Milliarden Euro höchsten Umsatz

Die Top-5-Länder: Veränderung 2015 zu 2014 in Prozent
Bild: IVD

Auf den deutschen Immobilienmärkten sind im Vorjahr 219,4 Milliarden Euro investiert worden. Gegenüber 2014 ist das ein Anstieg um rund zwölf Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Immobilienverbands IVD. Den höchsten Umsatz im Ländervergleich verzeichnet Bayern mit 44 Milliarden Euro. Das prozentual stärkste Wachstum gibt es in Brandenburg mit plus 35,97 Prozent auf 4,87 Milliarden Euro.

Außer im Saarland sind die Immobilienumsätze in allen Bundesländern mehr oder minder stark gestiegen. Nach Brandenburg am deutlichsten in Hamburg mit plus 33,04 Prozent auf 10,64 Milliarden Euro und in Schleswig-Holstein mit plus 27,18 Prozent auf 8,38 Milliarden Euro.

Berliner Umland profitiert vom Immobilienboom in der Hauptstadt

In Brandenburg wurde im Juli 2015 die Grunderwerbsteuer von fünf auf 6,5 Prozent erhöht. Das könnte zu einem erhöhten Transaktionsvolumen im Vorfeld maßgeblich beigetragen haben und den starken Gesamtanstieg 2015 zum Teil erklären. Zudem profitiert das Berliner Umland immer stärker vom Immobilienboom in der deutschen Hauptstadt.

Im zweistelligen Prozentpunktebereich sind die Transaktionsvolumina auch in Berlin (plus 20,61 Prozent auf 16 Milliarden Euro) und Bremen (plus 18,26 Prozent auf 2,06 Milliarden Euro) gestiegen. Ein Umsatzrückgang war im Saarland mit einem Minus von 15,82 Prozent zu verzeichnen. Das Transaktionsvolumen ist von 1,53 auf 1,29 Milliarden Euro gesunken.

Bayern und Nordrhein-Westfalen führen Rangliste an

Wie in den Jahren zuvor wurden auch 2015 mit 44,87 Milliarden Euro die höchsten Umsätze in Bayern erzielt. Im Vorjahresvergleich sind die Umsätze noch einmal um 10,19 Prozent gestiegen.

An zweiter Stelle folgt Nordrhein-Westfalen mit 38,99 Milliarden Euro. Hier ist das Transaktionsvolumen um knapp 1,63 Prozent angewachsen. Auf Platz drei liegt Baden-Württemberg mit einem Umsatz von 32,09 Milliarden Euro. Das ist ein Plus von 18,07 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Schlagworte zum Thema:  Investment, Umsatz

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