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Investmentklima verbessert sich im Mai um 1,5 Prozent

Das Investmentklima sorgt im Mai für leichtes Wachstum
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Auf dem gewerblichen Immobilienmarkt hat sich das Transaktionsvolumen im ersten Quartal 2014 im Vorjahresvergleich um 50 Prozent auf knapp zehn Milliarden Euro erhöht. In der Maibefragung der Deutschen Hypo stärkt vor allem das Investmentklima mit einem Plus von 1,5 den Gesamtindex, der leicht um 0,1 Prozent zulegte.

Das Immobilienklima stieg damit auf 134,0 Zählerpunkte nach 133,9 Zählerpunkten im April. In der aktuellen Auswertung ist für die gute Stimmung insbesondere das Investmentklima verantwortlich, welches derzeit bei 140,1 Zählerpunkten liegt. Das Ertragsklima sank hingegen um 1,5 Prozent auf 128,0 Zählerpunkte.

Die Experten sehen im Mai wie schon in den Vormonaten das Wohnsegment mit 157,1 Zählerpunkten klar vorn. Das Industrieklima verliert zwar in diesem Monat erneut Anteile (-1,6 Prozent), wird jedoch weiterhin mit 137,8 Zählerpunkte am zweitbesten eingeschätzt - bisheriger Höhepunkt war im März. Die Erwartungen an dieses Segment als neue Investmentklasse sind entsprechend hoch.

Auch in diesem Monat sind sich die Experten erneut nicht einig, ob mit dem Handels- oder Bürobereich höhere Erwartungen verbunden sind: In der aktuellen Auswertung liegt jetzt das Büroklima mit 130,2 Zählerpunkten (+2,4 Prozent) vor dem Handelsklima, das lediglich 124,9 Zählerpunkte (-4,2 Prozent) erreicht.

Auch die grundlegenden Konjunkturdaten weisen keinen Bruch auf. Im Gegenteil: Im Mai hat der Wert um weitere 0,9 Prozent auf derzeit 247,0 Zählerpunkte zugenommen. Die konjunkturellen Rahmenbedingungen sind entsprechend sehr gut.

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