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Investitionen in Immobilien-Aktien steigen um 115 Prozent

Selbst in den Boomjahren war das Ergebnis nicht so gut
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Seit Juni 2013 sind deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften so stark gewachsen wie noch nie bisher: Die investierbare Marktkapitalisierung ist um 115 Prozent, das entspricht rund 11,6 Milliarden Euro, auf 21,8 Milliarden Euro gestiegen. Das ist das zentrale Ergebnis einer Studie des Zentralen Immobilien Ausschusses (ZIA) und Barkow Consulting.

Untersucht wurden 16 Unternehmen, die 80 Prozent des Deutschen Immobilienaktienindexes (DIMAX) abdecken. "Selbst in den Boomjahren 2006 und 2007 gab es keine solch positive Entwicklung", sagt Rüdiger Mrotzek, Vorsitzender des Ausschusses Finanzierung beim ZIA und Vorstand der Hamborner Reit AG.

Auch das Immobilienvermögen wuchs deutlich: Mit einem Plus von 13 Prozent stieg der Wert der Immobilienportfolios auf rund 68 Milliarden Euro (Juni 2013: 60,1 Milliarden Euro) an. Wohnimmobilien dominieren mit einem Anteil von 78 Prozent gegenüber Gewerbeimmobilien mit einem Anteil 22 Prozent am Immobilien-Vermögen. Dabei investieren deutsche Immobilien-Aktiengesellschaften nahezu ausschließlich in Deutschland.

Nachholbedarf bei deutschen Investoren

Deutsche Investoren sind im Vergleich zum DAX unterrepräsentiert. Nur zehn Prozent der Top-15-Investoren stammen aus Deutschland, im DAX sind es dagegen 23 Prozent.

Zum Vergleich: Norwegische und britische Investoren halten dagegen jeweils 18 Prozent des Streubesitzes. Dabei ist ein Großteil der ausländischen Anleger laut der Untersuchung sicherheitsorientiert.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Aktien

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