| Deutsche Hypo

Individualisierung wirkt sich stark auf Immobilienmärkte aus

Zahl der Ein-Personen-Haushalte wird bis 2030 deutlich wachsen
Bild: www.f1online.de

Die zunehmende gesellschaftliche Individualisierung wirkt sich deutlich auf die deutschen Immobilienmärkte aus: So werden Ein- und Zwei-Personen-Haushalte im Jahr 2030 einen Anteil von rund 80 Prozent ausmachen. Das ist ein Ergebnis einer Studie der Deutschen Hypothekenbank.

Laut Studie rücken auch in der Arbeitswelt flache Hierarchien und Projektarbeit stärker in den Fokus und erfordern eine Modernisierung der Arbeitsprozesse und damit der Bürotypen. An die Seite klassischer Zellen- oder Großraumbüros treten künftig auch andere Ausprägungen, wie etwa Business Clubs, die mehrere Arbeitsorte mit je nach Tätigkeit unterschiedlichen Eigenschaften bereithalten.

Trotz der demografischen Entwicklung wird mit weiterem Wachstum für die Büromärkte an den deutschen Top-Standorten gerechnet. Hintergrund sind die Verlängerung der Lebensarbeitszeit und die Erhöhung des Flächenbedarfs je Bürobeschäftigten. Die Entwicklung an peripheren Bürostandorten wird dagegen kritischer gesehen.

Ähnlich ist es bei den Wohnungsmärkten: Auch hier sind die Aussichten vor allem für Metropolen und Großstädte positiv, da diese der zunehmend älteren Bevölkerung die beste Infrastruktur bieten. Auch hinsichtlich der Ausstattung von Wohnungen und der Gestaltung von Einzelhandelsimmobilien sollten sich Investoren stärker an den Bedürfnissen älterer Menschen zu orientieren, heißt es in der Studie der Deutschen Hypo.

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