| Studie

In Süddeutschland wird der Büroraum knapp

In München arbeitet fast die Hälfte aller Angestellten im Büro
Bild: Getty Images, Inc.

Weil immer mehr Menschen im Büro arbeiten, wird vor allem in Süddeutschland der Büroraum knapp. So sind in München nur noch rund 6,3 Prozent der Büroimmobilien frei. Das geht aus einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor.

Millionen Deutsche gehen jeden Tag ins Büro – und es werden immer mehr. Haupttreiber dieser Entwicklung sind Unternehmensberatungen und die IT-Branche. München steht an der Spitze dieser Entwicklung, wie IW-Berechnungen zeigen. Dort arbeiten 45 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Büro – ein klares Plus gegenüber 2008, als der Wert noch bei rund 41 Prozent lag.

Das hat Auswirkungen auf den Immobilienmarkt, wie das Institut der deutschen Wirtschaft Köln in seiner Studie festgestellt hat. So sind in München nur noch rund 6,3 Prozent der Büroimmobilien frei, in Nürnberg 5,6 Prozent und in kleineren Städten wie Erlangen, Fürth und Würzburg sind es sogar weniger als 4 Prozent. In Frankfurt sind hingegen noch 12 Prozent aller Büroflächen ungenutzt.

Lesen Sie mehr:

Studien: Umsatzplus am deutschen Bürovermietungsmarkt

Savills: Büromieten werden weiter steigen

Büromarkt: Flächenumsatz legt in den Top 7 um elf Prozent zu

Schlagworte zum Thema:  Studie, Büro

Aktuell

Meistgelesen