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Kaufpreise für Eigentumswohnungen ziehen weiter an

In München verteuerten sich Eigentumswohnungen im Gebäudebestand um 1,4, Prozentpunkte
Bild: Petra Dirscherl ⁄

Der Angebotsindex IMX von ImmobilienScout24 zeigt im Oktober eine stabile Entwicklung der bundesweiten Mieten. Seit den Preissprüngen im ersten Quartal bewegen sich die Mieten deutschlandweit monatlich lediglich um 0,1 bis 0,2 Prozentpunkte nach oben. Eigentumswohnungen verteuerten sich im Durchschnitt um 0,4 für Neubaubauten bis 0,6 Prozentpunkte im Bestand.

Die Preise für Wohnhäuser dagegen bewegen sich bereits seit Längerem seitwärts. In den deutschen Großstädten zeigt sich differenziertes Bild. In einigen Metropolen verteuern sich neu gebaute Immobilien nicht mehr so stark wie Bestandsimmobilien.

Am deutlichsten ist dieser Trend in München zu beobachten. Hier verteuerten sich Eigentumswohnungen im Gebäudebestand im Oktober um 1,4, Prozentpunkte, Neubauten lediglich um 0,5 Prozentpunkte. Ein ähnliches Bild zeigt sich in Berlin (Bestand 0,9 versus Neubau 0,4 Prozentpunkte) und Hamburg (Bestand 0,6 versus Neubau 0,3 Prozentpunkte).

In Köln und Frankfurt verhalten sich die Märkte anders – hier sind keine unterschiedlichen Tendenzen für Neubau und Bestand erkennbar. So haben in Köln die Preise für Eigentumswohnungen seit dem Sommer in beiden Baualtersklassen massiv zugelegt und steigen auch in diesem Monat wieder um jeweils 0,9 Prozentpunkte.

Die Mieten dagegen sinken Monat für Monat und liegen aktuell zwei Prozentpunkte unter dem Niveau von Juni dieses Jahres. Auch in Frankfurt am Main entwickeln sich Neubau und Bestand momentan parallel. Die deutlichen Verteuerungen von monatlich um einen Prozentpunkt gehen mit moderaten Mietsteigerungen einher.

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