05.08.2014 | Immowelt

83 Prozent der Verbraucher lesen Mietvertrag gründlich

39 Prozent der Befragten lesen den Mietvertrag mehrfach
Bild: Michael Bamberger

Mietverträge werden genauer gelesen als andere Verträge: 83 Prozent der Verbraucher studieren ihn mindestens einmal, bevor sie ihn unterzeichnen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Marktforschungsinstituts Gapfish im Auftrag des Portals Immowelt. 

Befragt wurden 1.015 Personen, davon waren 621 nach eigenen Angaben Mieter. Knapp die Hälfte (39 Prozent) geht den Text sogar mehrfach durch.

Etwa jeder sechste Mieter (17 Prozent) hat den Vertrag dagegen vor dem Unterzeichnen nicht komplett gelesen. Von den Mietern, die das Vertragsdokument nicht vollständig lesen, prüfen immerhin 60 Prozent, ob der korrekte Mietpreis angegeben ist. Weitere 14 Prozent überlassen die Lektüre lieber Freunden, Bekannten oder Eltern.

Besserverdiener schauen genauer hin

Bei einigen wenigen hätten dubiose Vermieter ein leichtes Spiel: Elf Prozent der Mieter gaben an, so froh zu sein, überhaupt eine Wohnung zu bekommen, dass sie sich mit Detailfragen nicht lange aufhalten wollen. Ebenfalls elf Prozent glauben, einen Standardmietvertrag vor sich zu haben, an dem sie sowieso nichts ändern können.

Wie gewissenhaft sich ein Mieter mit dem Mietvertrag auseinandersetzt, hat auch mit seinem Einkommen zu tun. So haben deutlich mehr Besserverdiener ihren Mietvertrag vor der Unterzeichnung durchgelesen (89 Prozent) als Geringverdiener (77 Prozent). Auch bei den Mehrfachlesern liegen die Besserverdiener klar vorne.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Mietvertrag

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