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Immobilienunternehmen erwarten steigende Umsätze

Als größtes Risiko sehen die Unternehmen die Energiekosten
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

92 Prozent der Immobilienunternehmen erwarten eine positive Entwicklung der deutschen Wirtschaft. 85 Prozent der CFOs rechnen für die nächsten zwölf Monate mit steigenden Umsätzen. Dabei sehen sie in den Energiekosten ein besonderes Risiko.

Gleichzeitig ist die Bereitschaft der Immobilienwirtschaft neue Mitarbeiter einzustellen und zu investieren sehr viel höher als in der restlichen Wirtschaft. Mehr als die Hälfte der befragten Real Estate CFOs räumt der Erhöhung des operativen Cashflows hohe Priorität ein. Kostensenkungen und die Reduzierung des Verschuldungsgrades stehen bei fast jedem zweiten CFO ganz oben auf der Agenda.

Energiekosten größtes Risiko

Dabei haben CFOs ein neues Risiko auf dem Radar: Sahen sie in den Energiekosten 2012 noch kein besonderes Risiko, liegen die steigenden Energiepreise in der aktuellen Umfrage mit der Sorge um das instabile Finanzsystem mit 38 Prozent gleichauf. Als weiteres Risiko bewerten etwa ein Drittel steigende Lohnkosten und ein knappes Viertel die Kapitalknappheit. Einen Nachfragerückgang befürchtet dagegen kaum noch ein Teilnehmer.

Dies zeigt, dass die Energiewende eine besondere Herausforderung für Immobilien-CFOs ist. Für 77 Prozent der Befragten hat die Erhöhung der Energieeffizienz höchste Priorität, erst danach folgt mit 38 Prozent die Optimierung der Energiebeschaffung. Allerdings erwartet nur ein gutes Drittel Kostensenkungen durch höhere Energieeffizienz. Immerhin knapp ein Drittel will die Energiewende zum Auf- und Ausbau neuer Geschäftsfelder nutzen.

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