| Bulwiengesa-Immobilienindex

Immobilienpreise steigen 2014 um vier Prozent

Die Mieten stiegen vor allem in den Metropolen
Bild: Haufe Online Redaktion

Die Preise für deutsche Immobilien sind 2014 segmentübergreifend um vier Prozent gestiegen und erreichen den bisherigen Höchststand der vergangenen 20 Jahre, wie eine Analyse von Bulwiengesa zeigt. Die wichtigsten Impulse für den Immobilienmarkt lieferten die städtischen Wohnimmobilien mit einem Plus von 5,1 Prozent. Gewerbeimmobilien verteuerten sich um zwei Prozent.

Die Preise für Reihenhaus stiegen dabei um 6,4 Prozent, neue Eigentumswohnungen um 5,4 Prozent. Gleichzeitig verteuern sich die Mieten im Neubau um 3,2 Prozent und in der Wiedervermietung um drei Prozent. 2013 verzeichneten Wohnimmobilien Bulwiengesa einen Mietzuwachs von +4,7 Prozent.

Bei Gewerbeimmobilien wurde mit plus zwei Prozent ein deutlicher Schub im Vergleich zu den Vorjahren notiert. Vor allem die 1a-Einzelhandelslagen legten mit plus 2,4 Prozent spürbar zu. Aber auch Gewerbegrundstücke (plus 2,1 Prozent) und Büromieten in zentralen Lagen (plus zwei Prozent) dokumentieren ein verknapptes Angebot.

In der Unterscheidung nach Groß- und Kleinstädten zeigt sich die Dominanz der deutschen Metropolen im Wohnungsmarkt. In den Agglomerationsräumen steigen die Wohnungsmieten im Bestand mit einem Plus von 3,8 Prozent und im Neubau mit plus 3,4 Prozent am schnellsten. Insbesondere die stark gestiegenen Grundstückspreise (plus 12,2 Prozent) und Reihenhauspreise im Neubau (plus 8,2 Prozent) in den deutschen A-Städten verdeutlichen den weiterhin vorhandenen Nachfrageüberhang.

Leicht gegenläufig fallen die Preissteigerungen für Neubau-Eigentumswohnungen aus. Die Preissteigerungen in den kleineren Stadtkategorien sind mittlerweile etwas höher als in den A-Städten. Im gewerblichen Immobilienmarkt spielen die deutschen A-Städte im internationalen Netzwerk ihre volle Kraft aus. Einzelhandelsmieten in zentralen Lagen (plus 3,3 Prozent) und auch Büromieten in zentralen Lagen (plus 2,9 Prozent) steigen wesentlich stärker als in den anderen Stadttypen. Die gewerblichen Grundstückspreise steigen in allen Standorttypen parallel an, am stärksten in den B-Standorten mit plus 2,2 Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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