| Immobilienverband Deutschland

Wohnraumpreise in Berlin steigen um bis zu 13,6 Prozent

Gefragt: Berliner Bezirk Neukölln
Bild: Rolf Handke ⁄

Der Anstieg der Preise für Häuser und Wohnungen in Berlin hat sich 2015 beschleunigt. Eigentumswohnungen kosten je nach Lage durchschnittlich 1.850 Euro bis 2.500 Euro je Quadratmeter und damit 12,1 bis 13,6 Prozent mehr als noch 2014. Das teilt der Immobilienverband Deutschland für Berlin und Brandenburg mit. Einfamilienhäuser verteuerten sich je nach Lage um 7,4 bis 8,3 Prozent.

Freistehende Häuser mit 130 Quadratmetern Wohnfläche kosteten je nach Lage 290.000 bis 390.000 Euro. Angesichts des starken Zuzugs und steigender Flüchtlingszahlen rechnet der Verband mit weiteren Preissteigerungen. Der Markt könne die Nachfrage nicht mehr in jeder Lage bedienen.

Für Wohnungskäufer sei Mitte am teuersten, es folgen Charlottenburg-Wilmersdorf und Steglitz-Zehlendorf. Die Städte und Gemeinden im Berliner Umland profitieren nach dem Marktbericht vom knappen Immobilienangebot in Berlin. Die Grundstücks- und Hauskaufpreise seien im vergangenen Jahr nahezu flächendeckend um fünf bis zehn Prozent gestiegen. Besonders gesucht würden Wohnlagen im Umkreis von rund einem Kilometer um die S- und Regionalbahnhöfe.

Ebenfalls gefragt sei das Umfeld des künftigen Hauptstadtflughafens und der Bezirk Neukölln. Auch der Immobilienmarkt in Potsdam entwickle sich weiterhin gut. Für Ein- und Zweifamilienhäuser seien je nach Lage 200.000 bis 430.000 Euro zu zahlen.

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