05.09.2014 | DTI-Trendindikator

Immobilienpreise im Großraum Dortmund leicht rückläufig

Die Medianpreise für Häuser liegen in Dortmund bei 1.716 Euro pro Quadratmeter
Bild: Dieter Schütz ⁄

Während die Immobilienpreise im Rheinland im zweiten Quartal 2014 weiterhin steigen, sind in der Region Dortmund die Kaufpreise insbesondere für Eigentumswohnungen im Vergleich zum Vorquartal rückläufig (minus 1,85 Prozent). Das geht aus dem Dr. Klein Trendindikator Immobilienpreise (DTI) für die Region West hervor.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal sanken die Kaufpreise für Eigentumswohnungen im Großraum Dortmund um 2,36 Prozent, während die Hauspreise dort im selben Zeitraum um 4,04 Prozent angestiegen sind – und damit deutlich stärker als in den Metropolregionen Düsseldorf (1,02 Prozent) und Köln (2,17 Prozent) wuchsen.

"Die Zeit der starken Preisanstiege bei Ein- und Zweifamilienhäusern, wie wir sie 2013 in jedem Quartal gesehen haben, scheint vorbei zu sein", so Thomas Przytulla, Inhaber des Dr. Klein Franchisebüros Dortmund.

In den Großräumen Düsseldorf und Köln steigen die Preise für Wohnungen zwar wieder leicht an (plus 0,44 beziehungsweise plus 1,58 Prozent), machen damit aber letztlich nur die Verluste des Vorquartals (minus 0,58 beziehungsweise minus 1,39 Prozent) ungefähr wieder wett.

Durch die starken Anstiege in 2013 liegen die aktuellen DTI-Index-Werte von 120,37 für Düsseldorf und 122,48 für Köln aber deutlich über dem Vorjahresquartal (plus 4,38 beziehungsweise plus 5,95 Prozent).

Hausmarkt: Düsseldorf beim Medianpreis vor Köln und Dortmund

Die Preisentwicklung bei Ein- und Zweifamilienhäusern verläuft gemächlicher als bei Eigentumswohnungen. So hat sich der DTI-Index in Düsseldorf nur um 0,60 Prozent im Vergleich zum Vorquartal auf 110,58 erhöht. Und auch der Anstieg im Vergleich zum Vorjahresquartal fällt mit 1,02 Prozent moderat aus.

In Köln hat sich der Indexwert im Vergleich zum Vorquartal nur um 0,29 Prozent auf 113,58 erhöht, während die Steigerung zum Vorjahresquartal mit 2,17 Prozent schon etwas deutlicher ausfällt. In der Heimat des deutschen Vizemeisters bleibt der Hauspreisindex praktisch konstant: Er geht nach 116,20 im Vorquartal minimal um 0,01 Prozent auf 116,19 zurück. Ganz anders der Vergleich zum Vorjahresquartal: +4,04 Prozent schlagen hier zu Buche.

Die Medianpreise für Häuser liegen in Düsseldorf bei 2.000 Euro pro Quadratmeter, in Köln bei 1.916 Euro pro Quadratmeter und in Dortmund bei 1.716 Euro pro Quadratmeter.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienpreis

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