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Neubaupreise sinken in München

Die Preise für münchner Neubauten sanken deutlich.
Bild: elke hartmann ⁄

Die Angebotspreise für Kaufobjekte in Deutschland entwickelten sich im Mai sehr unterschiedlich, wie der Preisindex IMX von ImmobilienScout24 zeigt. So sanken etwa die Preise in München im Neubaubereich deutlich, während sich Bestandsimmobilien verteuerten. Anders in Berlin, Hamburg und Frankfurt: hier verteuern sich alle Segmente unabhängig vom Baujahr.

In der bundesweiten Betrachtung werden neu gebaute Wohnungen und Häuser nicht mehr im gleichen Maße teurer wie in den Vormonaten. Die Objekte im Bestand bewegen sich weiterhin seitwärts.

Besonders bei Einfamilienhäusern ist dieser gegenläufige Trend zu beobachten: minus 1,4 Prozentpunkte im Neubau, plus 0,8 im Bestand. Das gleiche Bild zeichnet sich für Münchner Wohnungen ab. Ähnlich verhält es sich auch in Köln, wo Neubauten jedoch nicht ganz so stark verlieren wie an der Isar. Berlin holt weiter in großen Schritten zu den anderen Metropolen auf; hier betragen die Zuwächse im Monatsvergleich zum Teil anderthalb Prozentpunkte.

Mieten stabilisieren sich

Bei den Mieten scheint bundesweit eine Stabilisierung einzusetzen, denn die Verteuerung beträgt seit zwei Monaten nur noch 0,4 Prozentpunkte. Verglichen mit dem ersten Quartal scheint sich der Markt vorerst beruhigt zu haben.

In den Metropolen stehen die Zeichen auf moderatem Mietanstieg: In allen Top 5 erhöhen sich die Angebotsmieten zumindest geringfügig um 0,3 (Frankfurt) bis 0,5 Prozentpunkte (Köln). In München ist nach langer Seitwärtsbewegung sogar ein Plus von 0,8 Prozentpunkten festzustellen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienpreis

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