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Immobilienkredite: Zinsen sinken im Januar erneut leicht um 0,2 Prozentpunkte

Zinsen für Immobilienkredite: Konditionen um rund 1,1 Prozent pro Jahr und weniger möglich
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Zinsen für Immobilienkredite sind im Januar erneut um rund 0,2 Prozentpunkte gefallen, wie eine Studie des Baufinanzierungsvermittlers Interhyp zeigt. Dabei prognostizieren 20 Prozent der für das Bauzins-Trendbarometer befragten Experten mittelfristig unveränderte, zehn Prozent sogar leicht fallende Zinsen. 70 Prozent der Befragten gehen langfristig von wieder steigenden Zinsen aus.

Die Notenbanker beeinflussen das Marktgeschehen weiter. Auf der ersten Sitzung des neuen Jahres hat die Europäische Zentralbank (EZB) neue geldpolitische Maßnahmen in Aussicht gestellt. "Die Politik des billigen Geldes hält die Zinsen für Immobilienkredite derzeit tief", sagt Michiel Goris, Vorstandsvorsitzender der Interhyp AG.

Für eine Monatsrate von 1.000 Euro lässt sich laut Interhyp mit einem Zinssatz von 1,4 Prozent und einer anfänglichen Tilgung von zwei Prozent ein Darlehen über rund 350.000 Euro aufnehmen. Bei drei Prozent Anfangstilgung liegt die mit 1.000 Euro zu finanzierende Darlehenshöhe bei rund 270.000 Euro. Kreditnehmer mit ausreichender Bonität erhalten bei Bestanbietern für zehnjährige Darlehen Konditionen um rund 1,1 Prozent pro Jahr und weniger.

Für das Bauzins-Trendbarometer von Interhyp werden monatlich Zinsexperten von zehn Kreditinstituten in Deutschland befragt.

Schlagworte zum Thema:  Immobilienkredit, Zinsen, Baufinanzierung

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