02.07.2013 | Deutsche Hypo-Index

Immobilienkonjunktur erreicht im Juni neuen Höchstwert

Grund für Optimismus: Prognosen versprechen weiteren Aufschwung
Bild: Mensi ⁄

Die Immobilienkonjunktur erreicht im Juni mit 227,7 Zählern den Höchstwert des Deutsche Hypo-Index seit 2007. Das Immobilienklima sinkt leicht um 1,5 Prozent auf 121,2 Zählerpunkte. Damit liegt es wieder auf dem Niveau vom Jahresbeginn. "Schuld" sind Investment- und Ertragsklima.

Während die Segmente Büro, Wohnen und Industrie im Juni Verluste verzeichnen mussten, bleibt das Handelsklima den zweiten Monat in Folge stabil. Durch den leichten Zuwachs von 0,5 Prozent erreicht es aktuell 117,6 Zählerpunkte und damit exakt den gleichen Wert wie das Industrieklima.

Sollte sich diese Entwicklung im kommenden Monat fortsetzen, könnte das Handelsklima wieder über dem Niveau des Industrieklimas liegen. Letzteres folgt nämlich einer entgegengesetzten Entwicklung. Wie schon im Mai wurde in der aktuellen Befragungsrunde erneut ein Rückgang registriert. Mit einem Minus von 2,2 Prozent schwächt sich der negative Trend (Vormonat: -4,5 %) jedoch ab.

Den stärksten Rückgang musste zwar das Büroklima mit -2,6 Prozent verzeichnen, aber auch das Wohnklima schwächelt den zweiten Monat in Folge (-1,7 %). Es ist denkbar, dass hier bereits im April der Zenit erreicht worden ist. 

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienkonjunktur

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