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Immobilienklima verzeichnet erneut Minus von 1,4 Prozent

Bild: Haufe Online Redaktion

Im April weist der Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index erneut einen Rückgang beim Immobilienklima auf. Mit 135,9 Zählerpunkten wurde wie bereits im März ein Minus von 1,4 Prozent verzeichnet. Daran ist vor allem die Abkühlung des Investmentklimas um 2,2 Prozent auf 145,3 Zählerpunkte schuld. Das Wohnklima stieg um 0,7 Prozent auf 157,5 Zählerpunkte.

Die Verluste beim Ertragsklima sind mit 0,4 Prozent auf 126,8 Zählerpunkte vergleichsweise gering. Der aktuelle Klimawert ist im laufenden Jahr der zweitniedrigste. Nur im Januar 2015 war das Niveau mit 131,7 Zählerpunkten geringer.

Nur Wohnklima mit leichtem Plus

Bei den einzelnen Immobiliensegmenten kann nur das Wohnklima eine leichte Steigerung um 0,7 Prozent auf 157,5 Zählerpunkte verzeichnen. Bei den drei anderen Komponenten Büro, Handel und Industrie wurden hingegen Verluste registriert.

Wie bereits im April war die Negativentwicklung beim Industrieklima mit einem Rückgang von 4,5 Prozent am stärksten. Der aktuelle Wert von 135,9 Zählerpunkten markiert somit den Jahrestiefstwert für dieses Teilsegment. Die Verluste beim Büro- sowie Handelsklima waren mit 1,9 beziehungsweise zwei Prozent nahezu identisch. Mit 131,4 Zählerpunkten liegt das Teilsegment Büro weiterhin nur knapp vor dem Handelsklima mit 129,0 Zählerpunkten.

Immobilienkonjunktur verharrt auf hohem Niveau

Nachdem die Immobilienkonjunktur seit Jahresbeginn stets angestiegen war, wird die beachtliche Positiventwicklung im Mai vorerst gestoppt.

Mit einem marginalen Rückgang von 0,3 Prozent verzeichnet die Immobilienkonjunktur nun 267,6 Zählerpunkte. Es bleibt abzuwarten, ob dieser leichte Dämpfer nur eine Verschnaufpause darstellt oder eine Trendumkehr signalisiert.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienkonjunktur

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