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Immobilienklima steigt im Juli um ein Prozent

Das Investmentklima wuchs im Juli mit plus zwei Prozent am stärksten
Bild: MEV-Verlag, Germany

Aus der Juli-Befragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index ergibt sich wieder ein leichter Anstieg beim Immobilienklima: Mit aktuell 133,8 Zählerpunkten wird im Vergleich zum Vormonat ein Plus von einem Prozent verzeichnet. Dazu beigetragen hat vor allem der Zuwachs beim Investmentklima von zwei Prozent auf 140,6 Zählerpunkte.

Das Ertragsklima blieb wie bereits im Juni annähernd stabil bei 127,2 Zählerpunkten. Das ist ein Minus von 0,1 Prozent.

Nachdem das Büroklima im Vormonat leichte Verluste hinnehmen musste, konnte in der aktuellen Umfrage wieder ein positiver Impuls wahrgenommen werden. Mit einer Zunahme von 1,9 Prozent erreicht es 129,4 Zählerpunkte. Beim Handelsklima konnte eine Steigerung von 1,4 Prozent verzeichnet werden. Da der Zuwachs etwas geringer als beim Büroklima ausfiel, verbleibt das Handeslklima auf dem letzten Rang.

Immobilienkonjunktur stagniert

Leichte Verluste mussten das Wohn- und das Industrieklima hinnehmen. Ersteres nahm mit 1,3 Prozent zwar im Vergleich stärker ab, bleibt aber mit 155,3 Zählerpunkten unangefochten auf Rang eins. Durch den Rückgang von 0,8 Prozent steht das Industrieklima derzeit bei 138,6 Zählerpunkten.

Die Immobilienkonjunktur musste im Juli einen marginalen Rückgang von 0,3 Prozent auf 247,1 Zählerpunkte verzeichnen. Es ist das erste Mal seit Februar, dass wieder eine leicht negative Tendenz registriert wurde. Dies sollte aber kein Grund zur Sorge sein, da die allgemeinen immobilienwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiterhin sehr gut sind.

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