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Immobilienklima sinkt im Juni um 4,4 Prozent

Immobilienklima trübt sich weiter ein
Bild: angelika.s...k.... ⁄

Das Immobilienklima ist in der Junibefragung des Immobilienkonjunktur-Index der Deutschen Hypo zum dritten Mal in Folge gesunken. Mit einem Minus von 4,4 Prozent auf 130 Punkte ist der Rückgang mehr als drei Mal so stark wie im Mai (minus 1,4 Prozent). Grund sind Rückgänge von 4,6 Prozent beim Investmentklima (138,6 Punkte) und von 4,1 Prozent beim Ertragsklima (121,6 Punkte).

Das Immobilienklima liegt damit auf dem niedrigsten Stand des laufenden Jahres. Während im Mai zumindest das Wohnklima noch eine positive Entwicklung aufweisen konnte, mussten im Juni 2015 alle Segmente Verluste verzeichnen.

Mit einem Rückgang von minus 6,3 Prozent auf aktuell 120,8 Zählerpunkte hat das Handelsklima am stärksten abgenommen. Damit liegt der Wert wieder auf dem Niveau vom Dezember 2014. Das Büroklima sinkt im Juni weiter und mit einem Minus von minus vier Prozent sogar deutlich stärker als im Vormonat (minus 1,9 Prozent). Aktuell steht das Büroklima damit bei 126,2 Zählerpunkten.

Während das Wohnklima im vergangenen Monat noch einen Zuwachs von 0,7 Prozent verzeichnen konnte, musste es im Juni einen Rückgang von minus 2,9 Prozent hinnehmen und liegt nun bei 152,9 Zählerpunkten. Das Industrieklima bleibt in der aktuellen Erhebungsperiode mit 135,1 Zählerpunkten (minus 0,6 Prozent) weitestgehend stabil.

Leichter Rückgang bei der Immobilienkonjunktur

Die zurückhaltende Stimmung bei den Immobilienexperten deckt sich mit der Entwicklung bei der Immobilienkonjunktur: Sie sinkt im Juni zum zweiten Mal in Folge. Der Rückgang fällt mit minus 0,5 Prozent aber nur marginal höher aus als im Vormonat (minus 0,3 Prozent).

Trotz der leicht negativen Tendenzen liegt der Wert mit aktuell 266,3 Zählerpunkten weiterhin auf einem sehr hohen Niveau.

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