30.04.2013 | Deutsche-Hypo-Index

Immobilienklima stabilisiert sich im April

Das Immobilienklima zeigt sich stabil
Bild: R.B. ⁄

Sowohl das Deutsche Hypo-Immobilienklima wie auch das Frühjahrsgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute sind zwar verhalten, dennoch verharrt das Immobilienklima im April auf einem guten Niveau von 123,3 Zählerpunkten.

Mit einem Anstieg um acht Prozent auf 126,0 Zählerpunkte erfährt das Industrieklima den höchsten Anstieg in der aktuellen Befragungsrunde. Der Teilindikator erreicht damit Werte, die mit dem letzten Peak im Januar 2012 (128,6 Punkte) vergleichbar sind und womöglich mittelfristig auf den absoluten Höchstwert von 137,4 Punkten aus dem Mai 2011 zusteuern.

Auch im Wohnsegment ist im April eine ruckartige Erholung um 5,2 Prozent auf 169,2 Punkte ersichtlich. Damit kehrt dieser Teilindikator, nach dem Rückgang im März, auf das sehr hohe Niveau der vergangenen Monate zurück.

Immobilienkonjunktur im Spitzenbereich

Die Stimmung in Bezug auf die Segmente Büro und Handel hat sich dagegen wieder etwas eingetrübt. Der Büroklimawert fiel im April auf 108,7 (-2,5 %), während der Abstieg vom Handelsklima mit -0,9 Prozent auf 116,9 Punkte wesentlich moderater ausfiel.

Mit 221,4 Punkten sinkt die Immobilienkonjunktur leicht um 0,5 Prozent und bleibt auf einem hohen Niveau. Die Ähnlichkeit zum letzten Peak aus dem 1. Halbjahr 2007 täuscht allerdings. Der Gesamtmarkt ist zurzeit nicht vergleichbar stark, dafür zeichnet sich der Investmentmarkt durch außerordentlich hohe Liquidität aus.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilienkonjunktur

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