03.05.2012 | Deutsche-Hypo-Index

Immobilienklima gibt im April leicht nach

Trübe Stimmung über alle Segmente hinweg
Bild: Haufe Online Redaktion

Nachdem das Immobilienklima im März stabil geblieben war, verzeichnete es im April einen Rückgang um minus 4,4 Prozent auf aktuell 126,3 Zählerpunkte. Das zeigt der aktuelle Deutsche-Hypo-Index.

Der Rückgang resultiert zu größeren Teilen aus dem Sinken des Investmentklimas um minus 5,1 Prozent. Die Verluste beim Ertragsklima sind mit minus 3,7 Prozent etwas geringer. Damit liegt das Immobilienklima aktuell auf dem Niveau vom September 2011.

Verluste in allen Segmenten

Während im Vormonat das Wohnklima als einziges Segment anstieg und einen absoluten Höchstwert erreichte, ist die Stimmung im April auch in diesem Segment getrübt. Mit einem Rückgang um minus 1,0 Prozent auf 167,2 Zählerpunkte waren hier die Verluste jedoch noch am geringsten.

Nachdem das Handel- und das Büroklima im Vormonat nur marginal gesunken und der Eindruck entstanden war, dass beide Segmente an Stabilität gewonnen hätten, setzte sich die Negativentwicklung im April jedoch fort. Die größten Einbußen verzeichnete das Handelsklima. Es ist um rund zehn Zählerpunkte beziehungsweise minus 7,5 Prozent auf nunmehr 120,5 Zählerpunkte gesunken und liegt damit ungefähr wieder auf dem Niveau vom Jahresende 2011. Das Büroklima liegt mit einem Rückgang von minus 4,3 Prozent aktuell bei 113,5 Zählerpunkten.

Immobilienkonjunktur steigt weiter an

Im Gegensatz zum Immobilienklima steigt die Immobilienkonjunktur seit Jahresbeginn kontinuierlich an. Jedoch hat diese positive Entwicklung leicht an Dynamik verloren. Wurden in den beiden Vormonaten noch Steigerungsraten von 1,6 beziehungsweise 1,3 Prozent erreicht, so wuchs die Immobilienkonjunktur im April nur noch um 0,9 Prozent. Dennoch verfestigt sich sukzessive der Gedanke, dass die Zwischentalsohle durchschritten sein dürfte.

Schlagworte zum Thema:  Index, Immobilien

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