03.09.2013 | Deutsche Hypo-Index

Büros sorgen im August für Hochstimmung beim Immobilienklima

Vor allem die gute Stimmung bei Büros treibt den Index an
Bild: Haufe Online Redaktion

Das Immobilienklima hat im August den bisherigen Höchstwert in 2013 erreicht, wie der aktuelle Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index zeigt. Wesentlicher Treiber ist die Investmentkomponente, die um 2,5 Prozent anstieg. Ein sattes Plus ist bei den Büroimmobilien zu verzeichnen.

Zwar ist das Bürosegment noch immer das Schlusslicht der vier abgefragten Immobilientypen, dennoch sind dem Monatsbericht der Deutschen Hypo zufolge die Investitionschancen angesichts deutlich sinkender Leerstandsquoten, hoher Flächenumsätze und stark gestiegener Bürobeschäftigung in den sieben A-Städten besser, als es die Stimmung wiedergibt.

Investmentklima erreicht Jahreshöchstwert

Die weiterhin geringen Zinsen in der Eurozone und die positive Konjunkturentwicklung lassen die Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt weiterhin deutlich ansteigen. Aus der 68. Monatsbefragung des Deutsche Hypo Immobilienkonjunktur-Index geht insbesondere für das Büroklima ein deutlicher Aufwärtstrend hervor. Auch das Investmentklima erreicht einen neuen Jahreshöchstwert. 

Immobilienklima weiterhin auf Stabilität getrimmt

Aus der aktuellen Monatsbefragung ist eine weiterhin positive Stimmung seitens der Experten zu vernehmen: Das Immobilienklima ist erneut um 1,5 Prozent gestiegen und erreicht mit 124,3 Zählerpunkten den bisher höchsten Wert des Jahres. Das Immobilienklima liegt somit auf einem stabil hohem Niveau.

Das Investmentklima ist nach Einschätzung der Experten der entscheidende Wachstumsmotor für die seit Anfang des Jahres gute Stimmung auf dem deutschen Immobilienmarkt. Mit 129,5 Zählerpunkten ist das Investmentklima gegenüber dem Vormonat um 2,5 Prozent gestiegen.

Büroklima verzeichnet deutlichen Anstieg

Die befragten Experten sehen in diesem Monat im Bürosegment eine deutliche Stimmungsaufhellung: Das Büroklima wächst um 4,1 Prozent auf aktuell 113,2 Zählerpunkte. Ein ähnlich hoher Wert konnte letztmalig im April 2012 verzeichnet werden. Dass der Bürobereich von den anderen Segmenten überflügelt wird, so wie es in den vergangenen Monaten schien, bestätigt sich damit nicht.

Die anderen Immobiliensegmente liegen zwar teilweise noch weit über dem Büroklima, verzeichneten jedoch vereinzelt Stimmungseintrübungen: Industrie- und Handelsklima nahmen um 1,4 beziehungsweise 1,1 Prozent ab. Das Wohnklima befindet sich trotz einer marginalen Abnahme nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau (164,2 Zählerpunkte).

Positive Entwicklung der Immobilienkonjunktur

Auch die Immobilienkonjunktur, welche rein quantitativ die gute Stimmung der befragten Experten darstellt, stieg in diesem Monat erneut an und verzeichnete einen Rekordwert. Mit 228,2 Zählerpunkten wurde nochmals ein Plus von 1,3 Prozent erzielt.

Die Immobilienkonjunkturentwicklung knüpft damit an die positiven Werte der Vormonate an.

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