Die Immobilienpreise in Bayern sind im vergangenen Jahr erneut massiv gestiegen. Bei den Immobilienumsätzen habe es neue Rekordwerte gegeben, sagte der Geschäftsführer der Sparkassen-Immobilienvermittlung, Paul Fraunholz. Grund sei das knappe Angebot. Inzwischen kostet ein gebrauchtes Ein- und Zweifamilienhaus in acht bayerischen Landkreisen und Städten im Schnitt rund 800.000 Euro.

Am stärksten stiegen nach Angaben der Sparkassen-Immobilienvermittlung die Preise in München Stadt und Land sowie in Augsburg, Dachau, Starnberg, Ebersberg, Miesbach und Garmisch-Partenkirchen an. 

Im vergangenen Jahr wurden Fraunholz zufolge in Bayern Häuser und Wohnungen für knapp 51 Milliarden Euro verkauft. Das ist ein Zuwachs von 13 Prozent im Vergleich zu 2015. Die Sparkassen rechnen damit, dass die Preise weiter steigen werden, wenn auch etwas langsamer.

Veräußert hatten die Immobilienmakler von Sparkassen und der Landesbausparkasse 2016 zwar nur 9.000 Immobilien, also drei Prozent weniger als im Jahr 2015, erlöst wurden jedoch aufgrund der höheren Preise 2,4 Milliarden Euro: und das ist im Vergleich zu 2015 ein Plus von neun Prozent.

LBS-Vorstandschef Franz Wirnhier forderte eine bessere staatliche Förderung für den Erwerb eines Eigenheims. Unter anderem plädierte Wirnhier für eine Erhöhung der Wohnungsbauprämie und höhere Einkommensgrenzen für die Arbeitnehmer-Sparzulage.

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