25.02.2013 | IVD

Immobilieninvestitionen steigen 2012 auf 168 Milliarden Euro

In Bremen wurden 2012 1,47 Milliarden Euro umgesetzt
Bild: Jens Bembennek ⁄

Im vergangenen Jahr sind gewerbliche und private Immobilien in Deutschland im Wert von 168,24 Milliarden Euro gehandelt worden. Zu diesem Ergebnis kommt der Immobilienverband IVD. Das stärkste Umsatzwachstum um 18,6 Prozent gab es in Bremen.

Gegenüber 2011 ist das ein Anstieg um rund 2,4 Milliarden Euro beziehungsweise 1,45 Prozent. Die Hochrechnung basiert auf dem vom Bundesministerium für Finanzen erhobenen Grunderwerbsteueraufkommen. Sind im Jahr 2011 noch in fast allen Bundesländern Anstiege zu beobachten gewesen, ist es im vergangenen Jahr uneinheitlicher gewesen. Jeweils in acht Bundesländern sind die Umsätze gestiegen beziehungsweise gefallen. Das relativ stärkste Umsatzwachstum um 18,6 Prozent auf 1,47 Milliarden Euro hat es in Bremen gegeben.

Auch in Thüringen (+18,2 Prozent) und Sachsen-Anhalt (+16,9 Prozent) ist das Transaktionsvolumen deutlich gestiegen. Deutliche Zuwächse gab es relativ wie absolut in Niedersachsen. Hier sind die Umsätze um 12,5 Prozent auf 12,8 Milliarden Euro gestiegen. Auch in Berlin hat sich der positive Trend fortgesetzt und sich ein Plus von 10,4 Prozent auf 11,9 Milliarden Euro ergeben.

Bayern vor Nordrhein-Westfalen

Die prozentual stärksten Rückgänge gab es mit einem Minus von 14 Prozent in Sachsen. Das Transaktionsvolumen ist von 5,4 auf 4,6 Milliarden Euro zurückgegangen. Ein deutlicher Rückgang war auch in Mecklenburg-Vorpommern zu beobachten - neun Prozent weniger wurden gehandelt. Die stärksten absoluten Rückgänge um 1,7 Milliarden gab es in Baden-Württemberg, dies entspricht einem Minus von 6,9 Prozent. Sinkende Volumina verzeichneten zudem Rheinland-Pfalz (-4,7 Prozent), Nordrhein-Westfalen (-4,2 Prozent) und Schleswig-Holstein (-3,6 Prozent).

Die höchsten Umsätze wurden 2012 wie im Vorjahr in Bayern erzielt. 35,8 Milliarden Euro; damit wurden noch einmal sechs Prozent mehr als 2011 in Immobilien investiert. An zweiter Stelle folgt Nordrhein-Westfalen mit 31,4 Milliarden Euro. Hier ist der Immobilienumsatz allerdings um 4,2 Prozent zurückgegangen. Auf Platz drei liegt Baden-Württemberg mit einem Umsatz von 23,39 Milliarden Euro. Auch hier ist ein Rückgang von 6,9 Prozent zu verzeichnen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Immobilieninvestition

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