| BF.Quartalsbarometer

Immobilienfinanzierung: Kein positiver Einfluss des Brexit auf Stimmung der Marktakteure

Die Immobilienfinanzierer beurteilen den Markt als ausgeglichen
Bild: Veer

Die Stimmung am Markt für Immobilienfinanzierungen ist nahezu unverändert. Im dritten Quartal 2016 ging das BF.Quartalsbarometer gegenüber dem Vorquartal nur leicht zurück: Der Wert liegt mit 0,52 Punkten kaum unter dem des zweiten Quartals mit plus 1,04 Punkten. Damit bleibt die Beurteilung bei „Ausgeglichenem Markt“. Die erwartete positive Wirkung des Brexit schlägt sich laut Francesco Fedele, CEO der BF.direkt AG, nicht im Ergebnis nieder.

"Statt in Euphorie wegen vermeintlich positiver Standortwirkungen zu verfallen, ist die Stimmung der Experten vielmehr durch Realismus oder sogar Skepsis geprägt", so Fedele weiter.

Die seit dem dritten Quartal 2015 festzustellende Seitwärtsbewegung des Barometerwerts dauert weiter an. Die Margen der Finanzierer geben bei Investitionen in den Bestand nach und belaufen sich durchschnittlich auf rund 130 Basispunkte. Die Margenentwicklung in der Projektentwicklung ist leicht gestiegen und liegt bei rund 200 Basispunkten.

Im zweiten Quartal 2016 zeigte das BF.Quartalsbarometer im Vergleich zum Vorquartal eine etwas verhaltenere Stimmung im Markt für Immobilienfinanzierungen.

Befragt wurden 130 Finanzierungsexperten. Die Auswertung hat das Analyseunternehmen Bulwiengesa übernommen. Das Projekt wird von Professor Dr. Steffen Sebastian wissenschaftlich begleitet.

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Schlagworte zum Thema:  Immobilienfinanzierung, Brexit

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