27.09.2013 | BFW-Konjunkturumfrage

Wohnungswirtschaft wieder optimistischer

Ein leichter Dämpfer bleibt: Nur noch 53 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus
Bild: Uschi Dreiucker ⁄

Die Unternehmen der privaten Immobilien- und Wohnungswirtschaft sind in den Geschäftserwartungen wieder optimistischer: 43 Prozent der Befragten erwarten eine bessere Geschäftslage, wie eine Umfrage des Bundesverbands BFW ergibt. Das sind zwölf Prozent mehr als im Frühjahr 2013.

Laut der aktuellen Konjunkturumfrage des BFW bleibt allerdings ein leichter Dämpfer: Waren es im Frühjahr noch 67 Prozent, die mit einer gleich bleibenden Geschäftslage rechneten, sind es diesmal nur noch 53 Prozent.

Während 62 Prozent der BFW-Mitgliedsunternehmen von Umsatzsteigerungen ausgehen, erwarten 34 Prozent gleich bleibende und vier Prozent sinkende Umsätze. Die Gewinnerwartungen der Unternehmen sind etwas negativer: So sehen nur 49 Prozent Verbesserungen beim Gewinn und 44 Prozent erwarten keine Veränderung.

45 Prozent der BFW-Unternehmen wollen ihre Neubauaktivitäten im Jahr 2014 steigern. Dem Jahr 2015 blicken sie jedoch schon mit größerer Vorsicht entgegen. So wollen in 2015 nur 27 Prozent mehr Neubauprojekte anstoßen.

Trotz der erwarteten Verschlechterungen wollen 68 Prozent der BFW-Mitgliedsunternehmen  ihre Mitarbeiterzahl auf dem gleichen Niveau halten, 28 Prozent wollen mehr Personal einstellen.

Die BFW-Konjunkturumfrage zur Einschätzung der konjunkturellen Lage auf dem Immobilienmarkt erscheint halbjährlich. Die Befragung erfolgt unter den 1.600 BFW-Mitgliedsunternehmen.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister

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