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Immobilien-AGs steigern Vermögen auf 78,2 Milliarden Euro

Die Bedeutung der Immobilienunternehmen innerhalb der Aktienindizes hat zugenommen
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Das Vermögen der Immobilien-AGs ist von 2014 auf 2015 von 66,7 Milliarden Euro um 17,2 Prozent auf 78,2 Milliarden Euro gestiegen. Derzeit befinden sich eine Million Wohneinheiten im Eigentum börsennotierter Immobilienfirmen. 2,7 Millionen Wohneinheiten werden von kommunalen Unternehmen gehalten. Das ist ein Ergebnis einer Studie des ZIA Zentraler Immobilien Ausschusses und Barkow Consulting.

Die investierbare Marktkapitalisierung betrug im Jahre 2008 noch 1,5 Milliarden Euro. Bis zum laufenden Jahr 2015 wuchs dieser Wert auf 35,2 Milliarden Euro. Für die Analyse wurden 18 in Deutschland gelistete Immobilienunternehmen analysiert, die 82 Prozent des Deutschen Immobilienaktienindexes (DIMAX) abdecken.

Kapitalmarkt gewinnt Interesse an Immobilienunternehmen

Neben der Relevanz der Börsennotierung für den Immobilienmarkt ist auch die Bedeutung der Assetklasse für den Kapitalmarkt angewachsen. Der Kapitalmarkt werde von wachsender Bedeutung als Kapitalgeber für börsennotierte Immobilienunternehmen, heißt es in der Studie.

Der Anteil des Immobiliensektors an den Gesamteigenkapitalplatzierungen betrug im ersten Halbjahr 2015 etwa 30 Prozent. Seit 2009 zählte Barkow Consulting insgesamt 38 Banken, die bei Eigenkapitalplatzierungen im Immobiliensektor aktiv waren.

Die Bedeutung innerhalb der Aktienindizes hat ebenfalls zugenommen. Aktuell stammen ein DAX30-Unternehmen, vier MDAX-Teilnehmer und sechs SDAX-Unternehmen aus der Immobilienbranche. Diese Immobilienunternehmen repräsentieren derzeit drei Prozent des DAX.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliengesellschaft

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