24.10.2013 | BNPPRE

Hotel-Investments wachsen im ersten Halbjahr 2013 um 54 Prozent

London gilt als sicherer Hafen mit starker Performance
Bild: Jones Lang LaSalle

An den fünf wichtigsten Tourismuszielen Europas wurden laut BNP Paribas Real Estate in den ersten sechs Monaten 2013 mehr als 4,5 Milliarden Euro investiert. Das ist eine deutliche Steigerung um 54 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Fokus liegt auf Premiumobjekten. Den europäischen Markt dominiert weiterhin Großbritannien, wo sich die Investitionen im ersten Halbjahr 2013 auf 1,9 Milliarden Euro summierten – 23 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Insbesondere London gilt als sicherer Hafen mit starker Performance.

In Frankreich belief sich das Hotel-Investitionsvolumen in der ersten Jahreshälfte 2013 auf 1,3 Milliarden Euro, eine Steigerung um 119 Prozent im Vorjahresvergleich. Der starke Anstieg resultiert hauptsächlich aus dem Verkauf von Trophy Assets wie dem "Mandarin Oriental" und dem Verkauf eines Portfolios mit vier Concorde-Luxus-Hotels im ersten Quartal. Wesentliche Akteure in der französischen Hauptstadt sind nach wie vor Staatsfonds wie das Emirat Katar.

Deutschland verzeichnete zwischen dem ersten Halbjahr 2012 und dem ersten Halbjahr 2013 einen ähnlich signifikanten Zuwachs. Hier legte das Investitionsvolumen um 121 Prozent auf knapp 800 Millionen Euro zu. Dies ist hauptsächlich auf den Verkauf des "Queens Moat Houses"-Portfolios (20 Hotels für etwa 300 Mio. €) im ersten Quartal zurückzuführen.

In Italien trug der Verkauf von Prestigeobjekten im Sommer dazu bei, dass sich der für das laufende Jahr beobachtete Trend zur Markterholung verfestigte. Und auch in Spanien deutet sich im Hotel-Segment ein positiver Jahresabschluss an: 2013 wird die Abwärtsspirale der vergangenen fünf Jahre enden.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Hotelimmobilie

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