| Landesamt für Bodenmanagement

Hessische Immobilienpreise variieren regional stark

Frankfurter zahlen bis zu fünf mal so viel für eine Immobilie wie Dorfbewohner in Nordhessen
Bild: Haufe Online Redaktion

Auf Hessens Immobilienmarkt gibt es krasse regionale Unterschiede. Eine Immobilie in Frankfurt am Main hat 2013 fast fünf Mal mehr als gekostet als im ländlichen Nordhessen. Das geht aus einem Bericht des Landesamts für Bodenmanagement in Wiesbaden hervor.

In der Region Frankfurt-Wiesbaden-Limburg stieg 2013 das mittlere Preisniveau für ein freistehendes Familienhaus (40 Jahre alt in mittlerer Wohnlage, 150 Quadratmeter Wohnfläche und 700 Quadratmeter Grundstücksgröße) erstmals auf mehr als 400.000 Euro. In Frankfurt lag der Durchschnittspreis für ein solches Objekt bei 535.000 Euro.

Im Kreis Hersfeld-Rotenburg waren es dagegen 112.000 Euro, im Kreis Werra-Meißner 118.000 Euro. Bei neuen Eigentumswohnungen (80 Quadratmeter, mittlere Wohnlage) lag der Durchschnittspreis in Bad Hersfeld bei 2.150 Euro pro Quadratmeter, in Frankfurt waren es dagegen 3.400 Euro, in Wiesbaden 3.000 Euro.

Für ganz Hessen gesehen sind die Immobilienpreise im vergangenen Jahr jedoch stabil geblieben, wie es weiter hieß. Für rund 13,75 Milliarden Euro wurden Immobilien umgesetzt, davon entfielen mehr als sechs Milliarden Euro auf das Rhein-Main-Gebiet. Die Anzahl der Kaufverträge fiel um rund 18 Prozent auf 58.830.

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