17.05.2013 | ImmobilienScout24

Hamburger zahlen 4 Euro mehr pro Quadratmeter als Mieter in Sachsen-Anhalt

In Hamburg sind die Mieten mit Abstand am teuersten
Bild: Ich-und-Du ⁄

Die Mehrheit der Deutschen (58 Prozent) wohnt zur Miete. In der Angebotsmietpreis-Studie von ImmobilienScout24 bewegt sich der durchschnittliche Preis pro Quadratmeter Kaltmiete in den 16 Bundesländern zwischen 5,00 und 8,90 Euro. Hamburg ist mit Abstand das teuerste Bundesland.

In Hamburg verlangen die Vermieter mit großem Abstand den höchsten Mietpreis für den Quadratmeter: Im Schnitt 8,90 Euro.

Auf dem zweiten Platz rangiert Hessen mit 7,90 Euro. Am preiswertesten wohnen die Mieter in Sachsen-Anhalt. Sie zahlen 5,00 Euro pro Quadratmeter. Im Ranking folgen dann Sachsen, Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils 5,40 Euro.

Im einwohnerreichsten Bundesland, Nordrhein-Westfalen, liegt der Mietpreis für den Quadratmeter bei 6,40 Euro. Im flächengrößten, Bayern, müssen die Mieter durchschnittlich 7,70 Euro berappen. Die höchste Mieterquote verzeichnet Berlin mit 86 Prozent. Die Berliner zahlen im Schnitt 7,40 Euro für den Quadratmeter.  Im Saarland, dem Land mit dem größten Anteil an Wohneigentum, kostet der Quadratmeter zur Miete 5,70 Euro. 

Als Mietpreis für alle 16 Bundesländer wurden im Schnitt 6,50 Euro pro Quadratmeter ermittelt. Im Vergleich zu 2007 stieg die Angebotsmiete im Bundesdurchschnitt um 70 Cent beziehungsweise zwölf Prozent – aber in Berlin um 1,70 Euro beziehungsweise 30 Prozent dagegen in Sachsen-Anhalt nur um 10 Cent beziehungsweise Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Mietpreis, Mietpreisniveau

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