| Dr. Klein-Trendindikator

Hamburger Eigentumswohnungen werden immer teurer

Hamburg ist und bleibt ein teures Pflaster
Bild: MEV Verlag GmbH, Germany

Die Preisrallye bei Hamburger Eigentumswohnungen hält an. Innerhalb eines Jahres gab es einen Anstieg um 16,21 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt der Dr. Klein-Trendindikator Immobilienpreise.

Bei Eigentumswohnungen führt Hamburg die Preisrallye nicht nur im Vergleich zum Vorquartal an, sondern verzeichnet mit einer Steigerung von 16,21 Prozent auch gegenüber dem Vorjahresquartal die stärkste Preissteigerung der Region Nord-Ost. Insgesamt ist dort die Bilanz dort jedoch eher verhalten: Während die Preise in Hamburg gegenüber dem Vorquartal mehr als doppelt so stark gestiegen sind wie in Berlin, verzeichnen sie in Hannover einen Rückgang um 1,57 Prozent und sinken in Dresden um 0,46 Prozent.

Trotz der derzeitigen Schwankungen im Wohnungsmarkt von Hannover und Dresden erwarten die Dr. Klein-Experten auf lange Sicht weitere Preiszuwächse für Wohnungen und Häuser in nord-ostdeutschen Ballungszentren. Potenzial nach oben sei noch vorhanden. Denn das Finanzierungsumfeld bleibe vorerst günstig. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum könne beispielsweise in Hamburg kaum noch durch das Angebot gedeckt werden. Auch in Berlin würden begehrte City-Lagen knapp.

Auch der Index für Ein- und Zweifamilienhäuser in Hamburg verzeichnet laut der Analyse aktuell mit 2,01 Prozent den deutlichsten Wachstumsschub seit Aufzeichnungsbeginn Anfang 2007. Mit 110,16 Zählern liegt er demnach 6,34 Prozent über dem Vorjahreswert – eine klare Spitzenposition im Städtevergleich für Nord- und Ostdeutschland.

Schlagworte zum Thema:  Wohnraum, Immobilienpreis, Eigentumswohnung

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