21.09.2012 | BulwienGesa

Gute Zeiten für Projektentwicklungen in A-Städten

Berlin hat mit 3.261 Wohnungen das größte Projektvolumen in der Entwicklung
Bild: NCC

Die BulwienGesa AG stellt im neuen Immobilienmarktbericht, herausgegeben von der Düsseldorfer WGF AG, eine günstige Prognose für den Projektentwicklungs-Markt in den deutschen A-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart.

Untersucht wurden die Nutzungsarten Büro, Einzelhandel, Wohnen und Hotel. Vor allem im Wohnsegment war im ersten Halbjahr 2012 ein signifikanter Nachfrageanstieg zu verzeichnen. Auch das Volumen der Bürovermietungen war von Zuwächsen geprägt. Diese Trends spiegeln sich auch auf dem Projektentwicklermarkt wider.

Da der hohen Nachfrage nach modernem Wohnraum kein entsprechendes Angebot gegenübersteht, bestehen hier für Projektentwickler günstige Bedingungen. Ein nachhaltiger Anstieg des Projektvolumens belegt dies.

Berlin verzeichnet größtes Projektvolumen

Der Markt für Projektentwicklung entwickelt sich weiterhin sehr dynamisch. Im ersten Halbjahr erfolgte in den sieben A-Städten der Start für Bauvorhaben mit einem Gesamtprojektvolumen von 1,7 Millionen Quadratmetern. Das Volumen war damit um 36,6 Prozent höher als im zweiten Halbjahr 2011. Mit rund 60 Prozent entfiel dabei der Hauptanteil erneut auf Entwicklungen im Wohnsegment, gefolgt vom Bürosegment mit rund 25 Prozent.

Berlin hat absolut mit 3.261 Wohnungen das größte Projektvolumen in der Entwicklung. Im Hotelsegment erhöhte sich das Projektvolumen in Bau um 35,1 Prozent auf 105.000 Quadratmeter. Flächenmäßig an der Spitze liegt Frankfurt mit 36.000 Quadratmetern (+ 70 Prozent). Das größte Einzelprojekt ging in Berlin-Mitte in Bau. Dort entsteht auf rund 23.400 Quadratmetern das erste Rui Hotel Deutschlands.

Schlagworte zum Thema:  Projektentwicklung, Immobiliendienstleister

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