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Grunderwerbsteuer in Brandenburg steigt auf 6,5 Prozent

Eigentum wird vor allem für viele Familien zu teuer
Bild: Haufe Online Redaktion

Ab dem 1. Juli gehört Brandenburg zu den Spitzenreitern bei der Grunderwerbsteuer. Das Land erhöht seinen Satz von fünf auf 6,5 Prozent. Das ist seit 2007 das 25. Mal, dass ein Land die Grunderwerbsteuer erhöht, wie der Eigentümerverband Haus & Grund Deutschland mitteilt.

Bis zur Föderalismusreform 2006 wurde der Erwerb von Immobilien mit bundeseinheitlich 3,5 Prozent besteuert. Das Vorgehen der Politik wird von Haus & Grund-Präsident Rolf Kornemann kritisiert: Eineseits solle der Bürger eigenständig für das Alter vorsorgen, andererseits würden die Hürden für den Immobilienerwerb immer höher.

Wer in Brandenburg ein Einfamilienhaus im Wert von 300.000 Euro erwerben möchte, zahle nun von einem Tag auf den anderen 4.500 Euro zusätzlich in die Landeskasse. Für viele Familien sei die Finanzierung und damit ein Stück eigene Altersvorsorge nicht mehr zu stemmen, so Kornemann weiter.

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Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Grunderwerbsteuer

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