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Großes Interesse an Mehrgenerationenwohnhäusern in Nordrhein-Westfalen

Gemeinsames Wohnen von Jung und Alt wird in NRW immer beliebter.
Bild: Haufe Online Redaktion

In NRW interessieren sich viele Menschen für Mehrgenerationenwohnen. Das Angebot könne mit dieser Nachfrage jedoch nicht Schritt halten, sagte Sabine Matzke. Sie unterstützt im Landesbüro innovative Wohnformen.NRW Einzelpersonen, Gruppen und Investoren bei der Umsetzung von Wohnprojekten.

„Seit verstärkt über die demografische Entwicklung diskutiert wird, interessieren sich auch die Kommunen für alternative Wohnformen und lassen sich dazu beraten“, so Matzke. Allerdings könne das derzeitige Angebot an altersgerechten Wohnungen, Wohnprojekten und Quartieren den Bedarf noch nicht decken. „Hier sind Kommunen und Investoren, Wohnungsunternehmen und Wohnungsbaugenossenschaften gefordert, neue Wohnformen für Menschen aller Generationen zu unterstützen“, forderte sie.

Umfragen wie der „Pflege-Report 2015“ des Wissenschaftlichen Instituts der AOK zeigen, dass insbesondere Mehrgenerationenwohnhäuser, in denen sich Jung und Alt gegenseitig unterstützen, von knapp mehr als der Hälfte der Befragten positiv bewertet werden. Senioren-Wohngemeinschaften stufen 39 Prozent als attraktiv ein. Bundesweit gibt es laut Kuratorium der Deutschen Altershilfe etwa 900 gemeinschaftliche Wohnprojekte.

Schlagworte zum Thema:  Nordrhein-Westfalen, Wohnheim

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