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Spitzenrenditen an Bürohochburgen rutschen unter fünf Prozent

In München könnte die Rendite für Büroimmobilien bald unter vier Prozent rutschen
Bild: Eckhard Matthäus

In den fünf deutschen Bürohochburgen liegen die Spitzenrenditen bei historischen Tiefständen. Der gif/CRE Consensus Büromarktprognose zufolge könnte München die Marke von vier Prozent noch in diesem Jahr unterschreiten. In Hamburg, Berlin, Düsseldorf und Frankfurt am Main werden bis Ende 2016 Rückgänge um zehn bis 25 Basispunkte erwartet, dann lägen die Renditen aller Städte unter 4,5 Prozent.

An der Frühjahrsumfrage der gif-Kompetenzgruppe "Immobilienmarkt-Research" zusammen mit dem "Center for Real Estate Studies" an der Steinbeis-Hochschule Berlin beteiligten sich 22 Research-Abteilungen deutscher und internationaler Immobilienunternehmen mit ihren Prognosen für die fünf wichtigsten deutschen Bürostandorte.

Bei den Kennzahlen der Büro-Mietmärkte ändert sich das Bild der Vorhersagen nur wenig. Allen Top-Standorten werden leicht sinkende Leerstände und leicht steigende Spitzenmieten zugetraut. In der Gesamtschau präsentiert sich München auch hier am dynamischsten. Ausgehend von einem immer noch hohen Niveau wird die Leerstandsrate in Frankfurt stärker sinken als in den anderen Städten. Wenn einige der Befragten Recht behalten, wird der Leerstand in der Bankenstadt Ende 2016 erstmals seit vielen Jahren knapp unter zehn Prozent liegen.

Beim Anstieg der Spitzenmieten sehen die Researcher Berlin, Frankfurt und München vorn. Allerdings hält sich die Dynamik hier in Grenzen. Die Mehrheit erwartet jährliche Steigerungsraten von weniger als zwei Prozent.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büroimmobilie

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