09.07.2013 | IHK

Frankfurter Gewerbeimmobilien sind die teuersten in Hessen

Auf der Haupteinkaufsstraße "Zeil" werden Spitzenmieten erzielt
Bild: Joachim Reisig ⁄

In Frankfurt am Main werden hessenweit die höchsten Mieten für Gewerbeflächen bezahlt. Das geht aus einem Bericht der Industrie- und Handelskammer (IHK) hervor. Auf der Zeil werden bei Neuabschlüssen in der Spitze monatlich teilweise rund 300 Euro pro Quadratmeter fällig.

Der Standardpreis liege bei 290 Euro und damit deutlich über der Goethestraße (250) und den Kaufmeilen in den Stadtteilen, wo zum Beispiel in der Schweizer Straße (Sachsenhausen) bis zu 75 Euro verlangt und gezahlt würden.

Flächen in den etablierten innerstädtischen A-Lagen seien weiterhin sehr begehrt, erklärte IHK-Präsident Mathias Müller laut einer Mitteilung. "Das Angebot bleibt trotz einiger innerstädtischer Projektentwicklungen vergleichsweise gering, so dass neue Flächen weiterhin innerhalb kürzester Zeit einen Abnehmer finden."

Auf dem Frankfurter Büromarkt rechnet die IHK mit einem geringeren Umfang an Neu-Vermietungen als im Jahr 2012, in dem rund 510 000 Quadratmeter Fläche umgesetzt wurden. Die Spitzenmieten im zentralen Geschäfts- und Bankenviertel seien zuletzt leicht auf 37,50 Euro pro Quadratmeter gestiegen.

Am Flughafen wurden bis zu 29 Euro abgeschlossen. Die Leerstandsquote in Frankfurt sei von knapp 14 Prozent weiter leicht gesunken. Es bleibe aber ein hoher Sockelleerstand von kaum noch vermietbaren Bürogebäuden, die nach Ansicht der IHK zu Wohnungen umgebaut werden sollten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Gewerbeimmobilien

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