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Immobilienpreise ziehen an

In Freiburg kann eine Rendite von bis zu 6,2 Prozent pro Jahr erreicht werden
Bild: Pino Madeo ⁄

Eine hohe Nachfrage verbunden mit anziehenden Preisen kennzeichnen den Markt für Wohn- und Geschäftshäuser in Freiburg. 2011 stieg das Umsatzvolumen im Vergleich zum Vorjahr um rund 50 Prozent.

„Der Durchschnittspreis für ein Wohn- und Geschäftshaus in Freiburg ist im vergangenen Jahr von 1,06 auf 1,68 Millionen Euro gestiegen, was auf den zunehmenden Handel hochpreisiger und größerer Objekte zurückzuführen ist“, heißt es in dem aktuellen Marktbericht des Beratungs- und Vermittlungsunternehmen für Gewerbeimmobilien Engel & Völkers Commercial.

Die Anzahl der Transaktionen ging mit 98 allerdings leicht zurück. Die Kaufpreisfaktoren bewegten sich zwischen dem 11- und 20-fachen der Jahresnettokaltmiete. Mit Wohn- und Geschäftshäusern in guten Lagen von Freiburg ließe sich eine Rendite von bis zu 6,2 Prozent pro Jahr erzielen. Der„wertbeständige und reizvolle Standort an der Dreisam“ weckt laut Engel & Völkers Commercial deutschlandweit das Interesse von Investoren.Bedingt durch den starken Schweizer Franken schauten sich auch Anleger aus dem Nachbarland verstärkt auf dem Freiburger Markt für Wohn- und Geschäftshäuser um. Generell dominierten weiterhin Privatinvestoren das Geschäft.

Die Entwicklung spiegelt sich auch in der niedrigen Leerstand-Quote von zwei Prozent und im Anstieg der Mieten wider. Die liegen laut Engel & Völkers Commercial in sehr guten Lagen mittlerweile zwischen 8,80 und 12,80 Euro pro Quadratmeter. In den einfachen Lagen reiche die Spanne von 7,10 bis 11,20 Euro.

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