16.10.2012 | Aengevelt

Frankfurter Büromarkt zeigt sich rege

Grafik Frankfurter Büromarkt
Bild: Aengevelt

Am Frankfurter Büromarkt (inkl. Eschborn und Offenbach-Kaiserlei) wurde Aengevelt zufolge in den ersten drei Quartalen 2012 ein Büroflächenumsatz von rund 334.000 Quadratmetern erzielt. Das ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Wachstum von 20.000 Quadratmetern (+6 %).

Die weitere Eintrübung der Realwirtschaft hat laut den Researchern von Aengevelt im bisherigen Jahresverlauf 2012 noch keine durchschlagende negative Wirkung auf den Büroflächenmarkt der Mainmetropole. Für das Gesamtjahr sieht Aengevelt Potenzial für einen zum Vorjahr moderat höheren Büroflächenumsatz um 430.000 Quadratmeter, der damit konjunkturbedingt rund sieben Prozent unter dem Mittelwert der jüngsten Dekade (2002-2011: 462.000 m²) läge, das Vorjahresergebnis indessen um 20.000 Quadratmeter beziehungsweise 4,5 Prozent überträfe.

Verteilung der Büroflächenumsätze nach Lagen

Hinsichtlich der räumlichen Standortpräferenzen liegt der Umsatzschwerpunkt im Central Business District (CBD). Hier wurden mit rund 61 Prozent (ca. 204.100 m²) markttypisch mehr als die Hälfte des gesamten Büroflächenumsatzes registriert (Vorjahreszeitraum: 46% bzw. 143.700 m²). Die Projektentwicklungen und Fertigstellungen im Flughafenbereich haben dessen Marktanteil im ersten Halbjahr 2012 auf ein relativ hohes Niveau von neun Prozent (rd. 27.600 m²) steigen lassen.

Der Marktanteil der Bürozentren Niederrad, Eschborn und Offenbach- Kaiserlei ist von zirka elf Prozent im Vorjahreszeitraum auf rund neun Prozent (ca. 29.400 m²) zum Ende des 3. Quartals 2012 gesunken. Die Umsatzanteile der anderen Bürobezirke: Nord (2%), Ost (7%), Süd/Sachsenhausen (5%) und West (7%).

Verteilung der Büroflächenumsätze nach Branchen

In den ersten drei Quartalen 2012 präsentierte sich die Gruppe der unternehmensbezogenen und sonstigen Dienstleister mit rund 113.700 Quadratmetern beziehungsweise. einem Anteil von rund 34 Prozent am Gesamtbüroflächenumsatz als stärkste Nachfragegruppe am Frankfurter Büromarkt (2011: 25%).

Auch die Nachfrage der Finanzdienstleistungsbranche legte mit einem Marktanteil von 23 Prozent (ca. 75.200 m²) gegenüber dem Vorjahr zu (2011: 19%). Demgegenüber war die Nachfrage aus den Bereichen Industrie, Handel und Transport (rd. 70.600 m²) in den ersten drei Quartalen vergleichsweise zurückhaltend. Die Marktquote sank von 34 Prozent im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 21 Prozent.

Der Marktanteil von Unternehmen der Kommunikations-/IT-Branche (22.800 m²) verharrt wie im Vorjahr konstant auf niedrigem Niveau bei rund sieben Prozent. Unternehmen der öffentlichen Hand und Organisationen ohne Erwerbszweck konnten ihre Marktquote von 15 Prozent in den ersten drei Quartalen 2012 ebenfalls gegenüber dem Vorjahreszeitraum stabil halten.

Schlagworte zum Thema:  Immobiliendienstleister, Büromarkt

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